Krackows Kirche ist ein sogenannter Saalbau, errichtet aus Granitquadern in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der
Krackows Kirche ist ein sogenannter Saalbau, errichtet aus Granitquadern in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Unterbau des Westturmes ist spätmittelalterlich, der Turm selbst stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Rainer Marten
Nicht nur aus Krackow, sondern auch aus den umliegenden Dörfern reisten am Sonntag die Besucher des Konzertes der Nordkur
Nicht nur aus Krackow, sondern auch aus den umliegenden Dörfern reisten am Sonntag die Besucher des Konzertes der Nordkurier-Reihe „DorfKircheKlingt“ an. Sie waren von den Musikerinnen und den vorgetragenen Stücken in der Sommermusik begeistert. Rainer Marten
Pfarrer Matthias Jehsert begrüßte das Duo  ‚InBetween‘ mit Ev Pielucha-Freiwald, Flöte, und Sophia
Pfarrer Matthias Jehsert begrüßte das Duo ‚InBetween‘ mit Ev Pielucha-Freiwald, Flöte, und Sophia Warczak, Harfe. Rainer Marten
Nicht nur aus Krackow, sondern auch aus den umliegenden Dörfern reisten am Sonntag die Besucher des Konzertes der Nordkur
Nicht nur aus Krackow, sondern auch aus den umliegenden Dörfern reisten am Sonntag die Besucher des Konzertes der Nordkurier-Reihe „DorfKircheKlingt” an. Sie waren von den Musikerinnen und den vorgetragenen Stücken in der Sommermusik begeistert. Rainer Marten
Nordkurier-Reihe

Glanzvolles Konzert in Krackow begeistert das Publikum

Besucher der Dorfkirche in Krackow erlebten ein Konzert der Nordkurier-Reihe „DorfKircheKlingt“. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis ausgerichtet.
Krackow

„Es war toll, es war ein Erlebnis nach dieser bösen Zeit!“ Christa Weinkauf reiste extra aus Ramin an, um am Sonntagnachmittag in Vorpommern das zweite Konzert der Nordkurier-Reihe „DorfKircheKlingt“ zu erleben. „Wirklich hörenswert, ein Genuss“, ergänzte ihre Freundin Brigitte Knedel, die den Weg aus Löcknitz in die Krackower Dorfkirche gefunden hatte. Für diesen Genuss sorgten zwei Musikerinnen, die in der Szene bekannt sind und an diesem Sonntag auch das flache Land eroberten: Ev Pielucha-Freiwald, Flöte, und Sophia Warczak, Harfe.

Künstlerinnen mit internationaler Erfahrung

Ev Pielucha-Freiwald absolvierte ihr Masterstudium in Rostock und Oslo. Ihr erstes Engagement führte sie 2005 an die Landesbühnen Sachsen, seit 2009 ist sie stellvertretende Soloflötistin in der Neubrandenburger Philharmonie. Sophia Warczak absolvierte ihr Masterstudium cum laude in Utrecht (NL), spielte mit dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam und trat als Solistin mit der Norddeutschen Philharmonie auf.

Sommermusik mit Tango

Für ihren Auftritt in Krackow hatten die Musikerinnen eine beschwingte Sommermusik zusammengetragen, die von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) bis Astor Pantaleón Piazzolla (1921-1992) reichte. Einige Passagen von Georges Bizets „Carmen“ flackerten im Konzert ebenso auf wie Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Schwanensee“. Unverwechselbar schließlich die Tangoklänge von Astor Pantaleón Piazzolla. Gemeinsam gingen die Musikerinnen auch an diesem Nachmittag auf die Suche nach Möglichkeiten der Klangkombination Flöte-Harfe. Dass man mit diesen zwei Instrumenten so tief und variantenreich spielen kann, hätte er nicht gedacht, lobte am Ende des musikalischen Nachmittags in seinen Dankesworten Pfarrer Matthias Jehsert.

Mit großen Erwartungen waren zu diesem Konzert aus Göritz unter anderem Irmtraud Böttcher und Joachim Bachner angereist. „Ich bin Musikliebhaberin, kenne Werke von Piazzolla – und liebe ihn“, sagte Irmtraud Böttcher. Sie wurde nicht enttäuscht. Joachim Bacher lobte, dass mit dieser Konzertreihe eine „lange Durststrecke kultureller Veranstaltungen zu Ende geht“. Das freue ihn sehr.

Freude schenken

Das ist auch das Ziel der Nordkurier-Reihe im Verbund mit dem Evangelischen Kirchenkreis, unterstrich Holger Hanson, Geschäftsführer der gemeinnützigen Nordkurier Füreinander GmbH. „Man spürte die Freude, die von diesem Konzert ausging.“ Geschäftsführerin Claudia Schneider vom Nordkurier war ebenfalls sehr angetan. „Es waren super-sympathische Musikerinnen, man sah an den fröhlicher werdenden Gesichtern, dass sie und ihre Musik wirklich ankamen.“ Vor Ort war an dem Nachmittag auch der Schirmherr der Konzertreihe, Philipp Amthor. Es sei äußerst wichtig, dass derartige Konzerte nicht nur die Städte, sondern auch den ländlichen Raum erreichen, sagte er.

Demnächst in Löcknitz

Ein weiteres Konzert der Reihe in der Uecker-Randow-Region gibt es am 15. August in der Dorfkirche Löcknitz. Der Eintritt ist frei, gemäß den Corona-Auflagen ist allerdings die Besucherzahl begrenzt. Anmeldungen sind unter Telefon 0800 4575 033 möglich.

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