Rekord

Riesiger Schwibbogen – Kann jemand überbieten?

Der Löcknitzer Matthias Mochow hat viele Stunden in seinem Hobbykeller gesägt und geleimt, um dieses gigantische Exemplar herzustellen. Wer kann es toppen?
Matthias Mochow und  Sohn Vincent sind mächtig stolz auf den selbst geschnitzten Schwibbogen. Ob den jemand überbiet
Matthias Mochow und Sohn Vincent sind mächtig stolz auf den selbst geschnitzten Schwibbogen. Ob den jemand überbieten kann? Foto: Ulrike Müller
Löcknitz

Nun strahlt das Prachtexemplar in seinem Garten. Stolz ist Hobbybastler Matthias Mochow aus Löcknitz allemal. Von Anfang an trieb ihn das Vorhaben, den größten Schwibbogen in der Region zu fertigen. „Ich wollte den Leuten eine Freude machen“, sagt der Löcknitzer. Seitdem bekommt er nur positive Reaktionen. Seit dem ersten Advent kann man sich seine geschnitzte Zwergenwerkstatt genau ansehen. Und beleuchtet wird sie auch.

Schon im Sommer reifte der Plan

Angefangen hat alles mit einer Idee. Im Spätsommer, in Shorts und Badelatschen, dachte Mochow schon an Weihnachten. Und er machte sich schlau. Das Internet gab vieles her. „Ich kann meine Hände nicht vom Holz lassen“, sagt der Autohändler. So bastelte er schon vorher ständig und fertigte vor allem Dekostücke an. Viele Geschenke für Freunde fielen dabei ab. Auch eine Arbeitsplatte für die Küche entstand. Doch dann sollte es ein Schwibbogen werden. Schließlich wurde er im Internet fündig und ließ sich eine Bastelanleitung nebst Zeichnung schicken. Das Motiv, die Zwergenwerkstatt, gefiel ihm gut. Holz bekam er im Baumarkt, 2,5 Zentimeter dick ist die gekaufte Platte. Mochow plante dreidimensional. Also wurden zwei Holzplatten nebeneinandergesetzt, die dann unterschiedliche Motive darstellen.

Schwibbögen begleiten ihn seit der Kindheit

Eingeweiht war nur seine Familie. Für alle anderen sollte es eine Überraschung werden. Und die ist ihm gelungen. Sohn Vincent ist ebenfalls mächtig stolz, auch wenn der Junior selbst nicht so ein Bastelfreund ist. Die Zwerge jedenfalls gefallen ihm richtig gut. Ansonsten hat die Familie mit dem Erzgebirge eigentlich gar nichts am Hut. Doch Schwibbögen begleiten Matthias Mochow seit seiner Kindheit. Bei Oma und Opa, im eigenen Haus, überall standen sie zur Weihnacht. Und sein neuestes Prachtstück wird bestimmt nicht das letzte sein. Sehen kann man es auf dem Grundstück neben der Kita „Weltentdecker“ in Löcknitz.

 

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