Die Polizei warnt vor Taschendieben auf Weihnachtsmärkten und rät nicht nur auf großen Veranstaltungen zur Vor
Die Polizei warnt vor Taschendieben auf Weihnachtsmärkten und rät nicht nur auf großen Veranstaltungen zur Vorsicht. Dpa
Am Wochenende steigt auch wieder der Weihnachtsmarkt in Strasburg.
Am Wochenende steigt auch wieder der Weihnachtsmarkt in Strasburg. Susanne Böhm
Vor allem in der Gesäßtasche sollten keine Wertsachen verwahrt werden.
Vor allem in der Gesäßtasche sollten keine Wertsachen verwahrt werden. Frank Rumpenhorst
Polizei warnt

Taschendiebe nutzen Glühwein-Laune bei Weihnachtsmärkten aus

Diebe haben jetzt Hochsaison, warnt die Polizei. Im Getümmel der Adventsmärkte sei darum Vorsicht geboten.
Vorpommern

Die Polizei warnt vor Taschendieben auf Weihnachtsmärkten. „Achtung, Langfinger haben jetzt Hochsaison. Sie schlagen blitzschnell zu und nutzen stark besuchte Weihnachtsmärkte, dichtes Gedränge an Ständen und Bahnhöfen, auf Rolltreppen und in Einkaufszentren aus“, so Diana Krüger aus der Polizeiinspektion in Neubrandenburg.

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Polizei sieht Gefahr auch auf kleineren Märkten

Vorsicht sei nicht nur auf dem am Donnerstag eröffneten Weberglockenmarkt in Neubrandenburg geboten, sondern durchaus auch auf kleineren Märkten, wie sie an diesem Wochenende zum Beispiel im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Strasburg, Löcknitz, Brietzig, Rollwitz, Blankensee, Viereck und Eggesin stattfinden. „Oftmals tarnen die Diebe ihr Handeln auch mit dem vermeintlichen Anrempeln“, erklärt die Polizeisprecherin.

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Portemonnaie nicht in die Gesäßtasche stecken

Ratsam sei, nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie wirklich benötigt wird. „Wertsachen, die nicht gebraucht werden, sollten zu Hause bleiben.“ Geld, Ausweispapiere und Zahlungskarten sollten voneinander getrennt transportiert werden – am besten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, möglichst nah am Körper. „Bitte nicht in der Gesäßtasche!“ Umhängetaschen sollten mit dem Riemen quer über dem Oberkörper und mit dem Verschluss zum Körper getragen werden.

Geldkarte bei Verlust sofort sperren lassen

„Im dichten Gedränge sollte man ganz besonders auf Wertsachen achten. Wer plötzlich angestoßen wird, sollte misstrauisch werden. Wer bedrängt wird, sollte laut rufen und andere Personen um Hilfe bitten.“ Selbstverständlich sollte niemals die PIN für die Geldkarte im Portemonnaie verwahrt oder sogar auf der Zahlungskarte notiert werden. Für den Fall, dass die Zahlungskarten abhanden gekommen ist, sollte man die sofort sperren lassen. Der bundeseinheitliche Sperr-Notruf ist unter der Telefonnummer 116 116 zu erreichen.

Polizei mit Streifen auf Märkten unterwegs

Wer trotz aller Vorsicht Opfer eines Diebstahls wird, soll sich umgehend bei der Polizei melden unter der Notruf-Nummer 110, bei der örtlichen Polizeidienststelle oder eine Weihnachtsmarktstreife ansprechen. „Wir sind für Sie vor Ort und hoffen, dass Taschendiebe keine Chance haben“, so Diana Krüger.

Viele regionale Märkte am ersten Adventswochenende

Der Weihnachtsmarkt in Strasburg am Sonnabend, dem 26. November, beginnt um 14 Uhr. Es gibt ein kulturelles Programm, viele Stände und ab 18 Uhr eine Glühweinparty. Um 15 Uhr wird eine Schulstube im Museum eröffnet. An der Löcknitzer Burg geht es ebenfalls um 14 Uhr los. Dort sind unter anderem ein Korbflechter, ein Perlendreher und eine Spinnerin zu erleben. In Viereck wird ab 13 Uhr zum Adventsmarkt an der Kirche eingeladen. Die Schrauberbrigade in Brietzig freut sich ab 14 Uhr auf Gäste. Im Küsterhäuschen in Blankensee geht die Adventsausstellung schon um 11 Uhr los. Der Weihnachtsmarkt in Rollwitz beginnt um 15 Uhr.

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