Vereinsgebäude des Pasewalker FV

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Anbau für Kicker steht - doch noch immer fehlt Geld

Die feierliche Übergabe für den Anbau ist erfolgt. Mit dabei waren Bürgermeisterin Sandra Nachweih (Mitte) und die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (2. v. r.).
Die feierliche Übergabe für den Anbau ist erfolgt. Mit dabei waren Bürgermeisterin Sandra Nachweih (Mitte) und die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (2. v. r.).
Ronald Wedrich

Es ging schneller als erwartet. Der dringend notwendige Anbau am Vereinsgebäude des Pasewalker FV steht. Doch noch können die Fußballer das Gebäude nicht nutzen. Trotz vieler Sponsoren und einer ordentlichen Summe Fördermittel fehlt noch Geld.

Burkhard Schmidt, Vorsitzender des Pasewalker FV, führt durch die Räume im Anbau am Vereinshaus. Der zukünftige Klubraum ist gefliest, Elektroleitungen sind verlegt – gleiches gilt für Lagerräume und das Sprecher- sowie Geschäftszimmer im Obergeschoss. Doch Letzteres ist bislang nur über eine Anstellleiter zu erreichen. „Für die Treppe fehlt noch das Geld. Deshalb konnten wir sie noch nicht in Auftrag geben“, erklärt der Vereinspräsident. Der aus Platzgründen dringend notwendige Anbau wurde zwar schon offiziell übergeben, genutzt werden kann er von den Pasewalker Kickern aber noch nicht. Dazu fehlen dem Verein rund 13.000 Euro, die er als Eigenmittel aufbringen muss. Und das bis zum Jahresende.

Für den 200.000 teuren Erweiterungsbau hatte der PFV 70.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes erhalten, weitere 40.000 Euro flossen aus dem Vorpommern-Fonds von Staatssekretär Dahlemann. Hinzu kommen 40.000 Euro an Eigenleistungen, in denen die von der Stadt Pasewalk getragenen Planungskosten von 20.000 Euro stecken. Der PFV selbst hatte Eigenmittel in Höhe von 50.000 zugesagt.

Mit Fördermitteln ging Spendenaufkommen zurück

„Wir konnten zahlreiche Sponsoren gewinnen. Als bekannt wurde, dass wir auch Fördermittel erhalten, ging das Spendenaufkommen etwas zurück“, sagt Burkhard Schmidt, der zuversichtlich ist, dass die Restsumme auch noch zusammenkommt. Mit diesem Geld sollen Restarbeiten wie der Einbau der Treppe und Malerarbeiten realisiert werden. Auch Mobiliar müsse für den 160 Quadratmeter großen Anbau noch angeschafft werden.

Er habe nicht erwartet, dass man nach einem Jahr mit dem Bau schon so weit ist. Trotz der noch ausstehenden Summe für den Erweiterungsbau hat der PFV-Vorsitzende auch die Sanierung des bestehenden Vereinsgebäudes weiter im Blick. Dafür hoffe man auf Geld aus anderen Fördertöpfen für Modernisierungen und auf Unterstützung des Landessportbundes. Das Gebäude werde für die zahlreichen Mannschaften des PFV, für Gästeteams, Übungsleiter und Schiedsrichter benötigt.