In Pasewalk sollte eine Katze eingeschläfert werden, weil sie angeblich aggressiv ist. Jetzt ist sie in Obhut von Tiersch
In Pasewalk sollte eine Katze eingeschläfert werden, weil sie angeblich aggressiv ist. Jetzt ist sie in Obhut von Tierschützern. Symbolfoto: Jochen Lübke
Tierquälerei

Angeblich aggressiv – Pasewalker wollen Katze töten lassen

Eine kerngesunde Katze sollte eingeschläfert werden, weil ihre Besitzer sie nicht mehr wollten. Tierärzte und Tierschützer verhinderten das.
Pasewalk

Mit der Begründung, ihre Katze würde sie angreifen, wollten Pasewalker das Tier einschläfern lassen. In einer Tierarztpraxis wurde das abgelehnt, stattdessen das Veterinäramt und die Tierrettung Greifswald verständigt.

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„Wir sicherten die Katze und nahmen sie mit auf unsere Station in Medow bei Anklam”, teilten die Tierschützer mit. In ihrer Obhut zeige die rund drei Jahre alte Hauskatze weder Aggressionen, noch andere Verhaltensauffälligkeiten. „Sie ist eigentlich sogar eine sehr liebe, verschmuste Katze”, heißt es von den Tierrettern.

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„Tiere dürfen nur dann eingeschläfert werden, wenn sie entweder schwer krank sind und dadurch sehr leiden oder wenn sie eine Gefahr für andere darstellen. Die zweite Option entscheidet aber immer ein Amtstierarzt”, betonten die Tierschützer.

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Kommentare (1)

Ist doch richtig, dass die Besitzer der Katze zum Tierarzt gegangen sind. Was ist daran verwerflich oder eine Meldung wert? Viele Tierheime nehmen wegen Überbelegung und Überlastung keine Katzen an. Da ist der Weg über den Tierarzt, wie man lesen kann, die beste Lösung.