Spenden von Bürgern aus Löcknitz und Umgebung können jeden Tag im Löcknitzer Begegnungszentrum, Am See 3b,
Spenden von Bürgern aus Löcknitz und Umgebung können jeden Tag im Löcknitzer Begegnungszentrum, Am See 3b, abgegeben werden. Fred Lucius
Amtsvorsteher Stefan Müller freut sich über die Hilfsbreitschaft der Menschen in seinem Amtsbereich.
Amtsvorsteher Stefan Müller freut sich über die Hilfsbreitschaft der Menschen in seinem Amtsbereich. NK-Archiv
Krieg in der Ukraine

Auch Löcknitz hat nun eine Anlaufstelle für Ukraine-Spenden

Die Spendenbereitschaft für die Ukraine ist in der Region groß. Auch das Löcknitzer Begegnungszentrum Mia beteiligt sich und nimmt ab sofort Hilfsgüter an.
Löcknitz

Auch in Löcknitz werden jetzt Spenden für die Ukraine gesammelt. Diese Aktion wird vom Begegnungszentrum Mia, eine Einrichtung des Erzbistums Berlin, der katholischen Kirche vor Ort und des Caritasverbandes, organisiert. „Die Einwohner von Löcknitz und Umgebung sind dem menschlichen Leid gegenüber nicht gleichgültig und schließen sich der Aktion an, um der Ukraine zu helfen“, heißt es in einem Spendenaufruf. Nach Angaben von Zentrumsleiterin Klaudia Wildner-Schipek werden vor allem Hygieneartikel, Reinigungsmittel, Lebensmittel mit langem Haltbarkeitsdatum wie Konserven und Nudeln sowie Schulartikel benötigt. „Wir fahren die Spenden zu unserem Partner, der Caritas Szczecin“, erklärt die Mia-Leiterin. Weitere Spenden würden an Flüchtlinge gehen, die in Notunterkünften oder Wohnungen in der Region untergebracht sind.

Die Spenden können im Zentrum, Am See 3b, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, montags und mittwochs von 16 bis 18 Uhr, zu den Gottesdienstzeiten oder nach Vereinbarung unter Telefon 0152 01673888 abgegeben werden.

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Schulmaterial und notwenigste Sachen für die Flüchtlinge in der Region

„Für Leute, die Geld spenden wollen, haben wir ein Spendenkonto eingerichtet“, sagt Klaudia Wildner-Schipek. Mit den Geldspenden würden neben Schulmaterial auch die notwendigsten Sachen für die ukrainischen Flüchtlinge gekauft, die in der Uecker-Randow-Region untergebracht werden. Das Erzbistum Berlin habe zudem Kontakt zu Schulen und Kindergärten in und um Stettin, die viele geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche in ihren Einrichtungen aufnehmen, um ihnen einen einigermaßen strukturierten Alltag bieten zu können. Dorthin würden verschiedene Sachspenden transportiert, die einen Schulalltag ermöglichen, aber auch Bekleidung und Spielzeug. Die finanziellen Ressourcen würden es ermöglichen, diese Sachspenden mit gezielten Zukäufen zu ergänzen.

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„Viele helfen aufopferungsvoll”

Stefan Müller, Vorsteher des Amtes Löcknitz-Penkun, sieht eine große Hilfsbereitschaft in der Region. „Mir ist es wichtig, mich bei unseren Bürgern für die Hilfs- und Spendenbereitschaft zur Linderung der Folgen des Ukrainekrieges zu bedanken. Viele Geld- und Sachspenden sind bereits bei den Hilfsorganisationen oder direkt an die Betroffenen gegangen. Es wurde damit schon vielen Flüchtlingen in Polen, aber auch in Deutschland geholfen. Den Einwohnern des Amtes Löcknitz-Penkun ist das menschliche Leid in der Ukraine nicht gleichgültig. Viele helfen aufopferungsvoll“, sagt Müller. Das Hervorheben Einzelner sei aufgrund der vielen Beteiligten unmöglich. Danken wolle er aber auch der Polizei, der Bundespolizei, den Verwaltungen im Kreis, im Amt und in den Gemeinden und allen Rettungskräften für die herausragende Arbeit.

Laut Amtsvorsteher wurden im Amtsbereich Wohnungen eingerichtet oder freier Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung gestellt. Müller weist in diesem Zusammenhang darauf hin, weiter freie Wohnungen oder freien Wohnraum an den Landkreis Vorpommern-Greifswald zu melden (E-Mail an: [email protected]) zu melden.

Spenden an: Erzbistum Berlin/Katholische Kirchengemeinden Hoppenwalde – Pasewalk und Begegnungszentrum mia in Löcknitz,

Spendenkonto: DE83 4006 0265 0004 1857 02,

Verwendungszweck: Ukrainehilfe in der Grenzregion

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