Vom Parkplatz der Tagespflege Helena Ganzke aus sind die Arbeiten am Fundament gut zu verfolgen.
Vom Parkplatz der Tagespflege Helena Ganzke aus sind die Arbeiten am Fundament gut zu verfolgen. Mathias Scherfling
Nach dem Entwurf des Neubrandenburger Architekturbüros H2B soll das Gebäude Ecke Grün-/Bergstraße so auss
Nach dem Entwurf des Neubrandenburger Architekturbüros H2B soll das Gebäude Ecke Grün-/Bergstraße so aussehen. H2B Architekturbüro
Bauarbeiten

Auf dieser Pasewalker Baustelle tut sich was

Pasewalks Großvermieter hat mit den Arbeiten für sein erstes Neubau-Projekt nach der Wende begonnen. Wenn alles klappt, könnte das Haus Ende 2023 fertig werden. Aber es gibt Unwägbarkeiten.
Pasewalk

Seit dem Abriss des früher als Getränkestützpunkt genutzten Flachbaus im August 2020 war es auf der Baufläche in der Grünstraße/Ecke Bergstraße in Pasewalk ruhig. Nun wurde ein Kran aufgestellt, und die Arbeiten für das Fundament des neuen Gebäudes laufen. Bis zum Ende dieses Jahres soll der Rohbau für das Millionenprojekt stehen.

Hier soll ein modernes Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Bauherrin ist die Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk. „Nach langer Vorbereitung haben die Bauarbeiten begonnen“, teilten die Vorstände René Staatz und Hans-Jürgen Schulz in dieser Woche mit. Die Planungsphase habe mehr Zeit in Anspruch genommen, weil die entsprechenden Fachfirmen für Planung und Statik ausgelastet seien.

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Wohnungen für jede Schicht und jedes Alter

„Insgesamt werden 21 Wohnungen entstehen. Davon sind 19 als Zwei-Raum- und zwei als Drei-Raum-Wohnungen geplant“, so Staatz. Diese werden eine Größe zwischen 64 und 78 Quadratmetern haben. „Die Bäder sind jeweils mit Dusche und Wanne ausgestattet. Es gibt Fußbodenheizung und für jede Wohnung Balkon oder Terrasse“, informierte Schulz. Ins Erdgeschoss werde die Genossenschaft mit ihrer Geschäftsstelle ziehen. Die Wohnungen seien mit zwei Aufzügen zu erreichen und somit als barrierearm zu bezeichnen. „Das heißt aber nicht, dass wir ,nur‘ altersgerechte Wohnungen anbieten. Wir wollen bewusst jede Schicht und jedes Alter – also auch junge Leute – damit ansprechen und für die Genossenschaft begeistern“, betonte Staatz. Es werde jeweils einen Aufgang in der Bergstraße und in der Grünstraße geben.

„Wir sind bemüht, für jede Wohnung einen Pkw-Stellplatz zu schaffen – zum Teil auf dem neu zu gestaltenden Hof, zum Teil aber auch straßenbegleitend in der Grünstraße.“ Geplant ist, das Gebäude zum dritten Quartal 2023 fertigzustellen. „Das ist aber komplett von den Bau- und Materialkosten abhängig“, sagte Schulz.

Mit der Wohnraumvergabe wurde bislang noch nicht begonnen. Anträge könnten aber bereits unverbindlich gestellt werden. „Zuerst soll etwas zu sehen sein, damit Interessenten eine Vorstellung bekommen“, sagten beide Vorstände. Das sei voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres der Fall.

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