Sprengkörper

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Scharfe Granaten in ausgetrocknetem Teich gefunden

Die Polizei sicherte den Fundort ab, ehe die Kampfmittel-Experten eintrafen.
Die Polizei sicherte den Fundort ab, ehe die Kampfmittel-Experten eintrafen.
Rainer Marten

Es hat seit Wochen nicht richtig geregnet – einige Teiche sind deshalb schon ausgetrocknet. In einem tauchte dabei Munition aus dem Zweiten Weltkrieg auf. Es war nicht der einzige Einsatz der Kampfmittelräumer.

Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes Mellenthin (Insel Usedom) haben am Donnerstagmorgen in zwei Fällen scharfe Munition in der Uecker-Randow-Region geborgen.

In Battinsthal (nahe Penkun) war in Folge der Hitze ein Teich ausgetrocknet – zum Vorschein kamen insgesamt fünf explosive Gegenstände: Zwei deutsche Acht-Zentimeter-Wurfgranaten und drei Panzergeschosse (Durchmesser 7 cm, Länge 16 cm). Alle wurden von den Experten abtransportiert und unschädlich gemacht.

Im wenig entfernten Nadrensee nahe der deutsch-polnischen Grenze hatten die Experten kurz zuvor auf einer Baustelle im Schwarzen Weg eine Granate geborgen. Der Sprengkörper war während einer Horizontalbohrung aufgetaucht. Laut Feststellung der Experten des Munitionsbergungsdienstes handelte es sich um eine 8,8-Zentimeter-Flakgranate, die noch scharf war.

Die Granate wurde gesichert abtransportiert und soll später entschärft oder gezielt zur Sprengung gebracht werden.