SCHWERER UNFALL

Auto und Wohnmobil prallen auf A20 zusammen

Auf der A20 bei Pasewalk sind ein Auto und ein Wohnmobil zusammengestoßen. Es gibt drei Verletzte.
Nordkurier Nordkurier
Der Unfallort auf der A20 ist kurz hinter dem Rastplatz Ravensmühle Richtung Stettin.
Der Unfallort auf der A20 ist kurz hinter dem Rastplatz Ravensmühle Richtung Stettin. Felix Gadewolz
Der Unfallort auf der A20 ist kurz hinter dem Rastplatz Ravensmühle Richtung Stettin.
Der Unfallort auf der A20 ist kurz hinter dem Rastplatz Ravensmühle Richtung Stettin. Felix Gadewolz
Kraftfahrer bildeten auf der A20 eine Rettungsgasse.
Kraftfahrer bildeten auf der A20 eine Rettungsgasse. Felix Gadewolz
Pasewalk.

Auf der Autobahn 20 hat es bei Pasewalk am Freitagnachmittag einen schweren Unfall gegeben, bei dem Auto und ein Wohnmobil zusammengestoßen waren. Nach einer zeitweisen Sperrung ist die Straße inzwischen wieder komplett frei.

Der 64-jährige Fahrer eines Wohnmobils befuhr die Autobahn in Richtung Stettin. Dabei befuhr er nach Angaben der Polizei den rechten Fahrstreifen. Kurz hinter dem Parkplatz Ravensmühle wollte der Fahrer ein vor ihm fahrenden Lkw überholen und wollte dafür auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei bemerkte er ein dort bereits fahrendes Auto nicht und und beide Fahrzeuge stießen seitlich zusammen.

Das Wohnmobil stieß gegen die Mittelschutzplanke und kippte schließlich auf die Seite. Die rechte Spur und der Seitenstreifen waren danach blockiert. Der Fahrer des Wohnmobils, seine 58-jährige Beifahrerin sowie der 18-jährige Autofahrer wurden ins Krankenhaus nach Pasewalk gebracht. Inzwischen wurden sie aber wieder entlassen, die Ärzte dort stellten keine Verletzungen fest.

Insgesamt waren laut Polizei bei dem Unfall drei Autos und das Wohnmobil beteiligt. Der Gesamtsachschaden wird demnach auf rund 33.000 Euro beziffert. Die A20 war an der Unfallstelle ingesamt etwa drei Stunden voll gesperrt werden. Nach der Bergung der Unfallfahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahnen konnte Autobahn gegen 16 Uhr wieder frei gegeben werden.

Fehlende Rettungsgasse

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neubrandenburg hatten viele Autofahrer im Stau vor der Unfallstelle keine Rettungsgasse gebildet. Ein Lkw-Fahrer hätte die Polizisten vor Ort sogar beleidigt und Anweisungen missachtet, schrieb die Polizei auf Twitter. Dem Fahrer erwarte nun ein Bußgeld von 240 Euro.

Artikel mehrfach aktualisiert.

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Kommentare (2)

Der NORDKURIER meint, "Auto" schreiben zu müssen, damit der Leser weiß, daß damit ein PKW gemeint ist. Unverständlicher Weise wird im Artikel auch unterschieden zwischen "Autofahrer" und "LKW-Fahrer". Immer dann, wenn Zeitungen meinen, sich besonders einfach ausdrücken zu müssen, damit sie von allen verstanden werden können, wird indirekt damit manchen Lesergruppen ein begrenztes Verständnis unterstellt. Ein LKW ist ebenso ein Auto wie ein Wohnmobil, lediglich in der Fahrzeugart sind sie untereinander zu unterscheiden. Es wäre für manchen Autor des NK hilfreich, mal in wikipedia nachzuschlagen, um erfahren zu können, daß "Auto" lediglich die Abkürzung von "Automobil" ist. Der Begriff ist abgeleitet aus griechisch αὐτός autós ‚selbst‘ und lateinisch mobilis ‚beweglich‘ (QUELLE: wikipedia.de).

Der NORDKURIER meint, "Auto" schreiben zu müssen, damit der Leser weiß, daß damit ein PKW gemeint ist. Unverständlicher Weise wird im Artikel auch unterschieden zwischen "Autofahrer" und "LKW-Fahrer". Immer dann, wenn Zeitungen meinen, sich besonders einfach ausdrücken zu müssen, damit sie von allen verstanden werden können, wird indirekt damit manchen Lesergruppen ein begrenztes Verständnis unterstellt. Ein LKW ist ebenso ein Auto wie ein Wohnmobil, lediglich in der Fahrzeugart sind sie untereinander zu unterscheiden. Es wäre für manchen Autor des NK hilfreich, mal in wikipedia nachzuschlagen, um erfahren zu können, daß "Auto" lediglich die Abkürzung von "Automobil" ist. Der Begriff ist abgeleitet aus griechisch αὐτός autós ‚selbst‘ und lateinisch mobilis ‚beweglich‘ (QUELLE: wikipedia.de).