Seit dieser Woche wird bereits auf die Straßensperrung ab dem 9. Mai in Löcknitz hingewiesen.
Seit dieser Woche wird bereits auf die Straßensperrung ab dem 9. Mai in Löcknitz hingewiesen. Fred Lucius
Die Umleitung nach Linken ist ausgeschildert.
Die Umleitung nach Linken ist ausgeschildert. Fred Lucius
Straßensperrung

B104 nach Polen für drei Tage dicht

Die Bundesstraße 104 ist viel befahren. Nun wird die Strecke in Löcknitz Richtung Polen für drei Tage voll gesperrt.
Löcknitz

Kraftfahrer auf der Bundesstraße 104 bei Löcknitz müssen sich in der kommenden Woche auf längere Fahrzeiten und Umleitungen einstellen. Ab Montag, 9. Mai, wird die Straße ab 13 Uhr in Löcknitz voll gesperrt. Die Sperrung dauert nach Angaben des Landkreises bis Mittwoch, 11. Mai, 20 Uhr.

Grund seien Gleisbauarbeiten an der Strecke am Löcknitzer Dorfausgang Richtung Grenze. Die Sperrung des Bahnüberganges B 104 Löcknitz sei im Auftrag der DB AG bei der zuständigen unteren Straßenverkehrsbehörde beantragt worden, teilte Anke Radlof, Mitarbeiterin in der Pressestelle des Landkreies, auf Nachfrage mit. Nach Anhörung der zu beteiligenden Behörden seien die notwendigen verkehrsregelnden Maßnahmen angeordnet worden. Über den Umfang der Sperrung sowie über die zu nutzbare Umleitung wurden neben den Straßenbaubehörden, dem Amt Löcknitz Penkun und der Polizeiinspektion Anklam auch die Rettungsleitstelle des Landkreises, die Verkehrsgesellschaft sowie die Entsorgungsgesellschaft informiert.

Hier verläuft die Umleitung

Die offizielle Umleitung der B 104 wird den Angaben zufolge ab Löcknitz über die Landesstraße L 283 nach Glasow, Krackow, die Bundesstraße 113 nach Linken zur B 104 sowie in der Gegenrichtung geführt. „Bei Nutzung dieser Umleitung erhöht sich die zurückzulegende Fahrstrecke um 19,2 Kilometer, was eine zusätzlich Fahrzeit von etwa 16 Minuten zur Folge hat”, sagte Anke Radlof.

Ortsansässige bzw. Ortskundige würden erfahrungsgemäß deutlich kürzere Umfahrungsmöglichkeiten nutzen. Diese würden aber nicht von der unteren Straßenverkehrsbehörde als offizielle Umleitung ausgewiesen, da eine Umleitungsstrecke grundsätzlich von der Beschaffenheit – etwa beim Ausbauzustand oder der Breite – in der Lage sein muss, den zu erwartenden Mehrverkehr sicher aufnehmen zu können.

Für Bundesstraßenverkehr würden daher in der Regel Bundes- und Landesstraßen in Betracht kommen. Ansprechpartner für die Baumaßnahme selbst sei die Deutsche Bahn.

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