Nach wie vor gilt das Besuchsverbot am Pasewalker Asklepios-Klinikum.
Nach wie vor gilt das Besuchsverbot am Pasewalker Asklepios-Klinikum. Christopher Niemann
Zur Sicherheit

Besucher dürfen weiter nicht ins Pasewalker Krankenhaus

Gern hätte die Klinikleitung das Besuchsverbot aufgehoben. Anhaltend hohe Patienten- und Infektionszahlen machen das unmöglich. Es gibt aber Ausnahmen.
Pasewalk

Trotz Lockerungen in vielen Bereichen bleiben die Kliniken im Landkreis Vorpommern-Greifswald weitgehend für Besucher geschlossen. Grund dafür sind anhaltend hohe Infektions- und Patientenzahlen auf den Covid-Isolationsstationen. Auch das Pasewalker Krankenhaus setzt weiterhin auf ein Besuchsverbot mit Ausnahmeregelungen, teilte Klinik-Sprecherin Steffi Kapell am Donnerstag mit.

„Auch, wenn uns in den vergangenen Jahren noch einmal schmerzlich bewusst wurde, wie schwierig der fehlende persönliche Kontakt für Patienten und Angehörige ist, müssen wir weiterhin auf das Besuchsverbot zum Schutze aller setzen“, erklärte Christina Bandick, Geschäftsführerin der Pasewalker Asklepios-Klinik.

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Belegung auf Isolierstation ist hoch

Die Leiterin des Krankenhauses sagte, sie wisse, wie sehr alle Beteiligten auf eine Entspannung bei den Corona-Schutzmaßnahmen im Krankenhausalltag gehofft hatten. Umso schwerer sei ihr die Entscheidung gefallen. „Wir sehen immer noch einen konstant hohen Stand an Patienten, die positiv auf Covid-19 getestet werden. Entsprechend ist auch die Belegung auf der Isolationsstation immer noch hoch. Darum und wegen der aktuellen 7-Tages-Inzidenz im Landkreis von 2.388 sowie der Hospitalisierung-Inzidenz von 19,9 als Höchstwert in MV haben wir gemeinsam mit unserem Hygieneteam festgelegt, Besucher nur mit Ausnahmegenehmigung zu gestatten.“

Laut Krankenhausleitung sind Ausnahmen weiterhin bei palliativen Patienten, Vätern zur Geburt und Kindern auf der Kinderstation ohne Begleitperson vorgesehen. „Wir beobachten natürlich weiterhin das Infektionsgeschehen und hoffen bald mit anhaltend sinkenden Inzidenzen auch unsere Türen für alle Besucher zu öffnen“, sagte Christina Bandick.

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