Die Abstimmung am Donnerstagabend in der Aula der Regionalen Schule Strasburg: Nur zwei Stadtvertreter wollten keinen Bürgerentscheid.
Die Abstimmung am Donnerstagabend in der Aula der Regionalen Schule Strasburg: Nur zwei Stadtvertreter wollten keinen Bürgerentscheid. Fred Lucius
Kommunalpolitik

Bürgermeisterin tritt nicht zurück – stattdessen Bürgerentscheid

Strasburgs Bürgermeisterin Heike Hammermeister-Friese wurde am Donnerstagabend zum Rücktritt aufgefordert. Das tat sie in der Sitzung der Stadtvertreter aber nicht.
Strasburg

Heike Hammermeister-Freise (CDU) bleibt Bürgermeisterin in Strasburg, wird sich aber einem Bürgerentscheid zu ihrer Abberufung stellen. Bei der Stadtvertretertagung am Donnerstagabend lehnte die Verwaltungschef einen Rücktrittsantrag der fünf Stadtvertreter-Fraktionen und des AfD-Vertreters Nico Jahnke ab.

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Für den Bürgerentscheid, den Hammermeister-Friese selbst angeregt hatte und der von den Fraktionen auf die Tagesordnung gesetzt wurde, votierten in geheimer Abstimmung 12 von 14 Stadtvertretern. Dieser Entscheid soll am 20. November stattfinden.

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Als Grund für die Rücktrittsforderung und den Bürgerentscheid wurde angeführt, dass „das Vertrauen in das Handeln und die Sacharbeit der Bürgermeisterin bei den Stadtvertretern nunmehr nachhaltig gestört” sei. Das Bürgervotum sei nach nicht erfolgtem Rücktritt die einzige Alternative, hieß es.

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