Bei Pomellen erwischte die Bundespolizei am Montagmorgen gleich zwei Männer, die sich nach Verurteilungen aus dem Staub g
Bei Pomellen erwischte die Bundespolizei am Montagmorgen gleich zwei Männer, die sich nach Verurteilungen aus dem Staub gemacht hatten. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Erfolgreiche Kontrollen

Bundespolizei erwischt gleich zwei flüchtige Straftäter

Einer war ohne Führerschein gefahren, der andere hatte jemanden beleidigt: Ihre Strafe hatten beide nicht verbüßt – bis die Polizei sie an der A 11 erwischte.
Pomellen

Zwei Haftbefehle sind am frühen Montagmorgen an der Autobahn 11 bei Pomellen vollstreckt worden. Ein Mann war wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt worden, der andere wegen Beleidigung. Beide hatten sich ihre Strafen entziehen können, bis sie in Vorpommern Bundespolizisten begegneten.

Lieber zahlen oder ins Gefängnis?

Wie die Bundespolizei mitteilte, war ein 47-Jähriger gegen 5.15 Uhr bei einer Kontrolle an der Bundesstraße 113 in der Nähe der Zufahrt zur Firma Penkuner Agro-Service aufgefallen. Der Pole war Beifahrer in einem Pkw. Seine fahndungsmäßige Überprüfung habe eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Neuruppin zur Festnahme wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ergeben, hieß es. Wegen dieser Straftat war der Mann zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro oder 20 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Als ihn die Polizisten vor die Wahl stellten, ins Gefängnis zu wandern oder zu zahlen, zahlte er und durfte weiterfahren.

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Wenig später fiel den Polizisten auf der A 11 ein 45-Jähriger auf. Der Deutsche wurde auf seiner Fahrt Richtung Berlin angehalten. Er war den Angaben zufolge wegen Beleidigung zu 160 Euro Geldstrafe oder 15 Tagen Haft verurteilt worden. Vor die Wahl gestellt, seine Haftstrafe anzutreten oder zu bezahlen, entschied auch er sich für Letzteres und durfte seine Fahrt Richtung Hauptstadt fortsetzen.

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