A 11

Bundespolizisten legen Urkundenfälschern das Handwerk

Bei Kontrollen auf der A 11 enttarnten Bundespolizisten etliche Urkundenfälscher: Pässe, Zulassungen und Führerscheine stimmten nicht.
Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der A11 hat die Bundespolizei gleich fünf Urkundenfälscher erwischt.
Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der A11 hat die Bundespolizei gleich fünf Urkundenfälscher erwischt. © Bjoern Wylezich - stock.adobe.com,Christopher Niemann
Pasewalk ·

Bei einer Schwerpunktkontrolle der Bundespolizeiinspektion Pasewalk auf der A 11 kam eine Reihe von Delikten ans Tageslicht, die auf einen Trend hindeuten: Es wird gefälscht und manipuliert, um nach Deutschland reisen zu können. Ein 56-jähriger polnischer Staatsangehöriger legte bei seiner Einreise und Kontrolle einen ukrainischen Führerschein vor, der sich als eine Totalfälschung erwies. Eine Überprüfung ergab, dass er nie einen Führerschein besaß.

Ein 39-jähriger polnischer Staatsangehöriger händigte bei der Kontrolle eine auf seine Person ausgestellte polnische ID-Karte sowie einen tschechischen Führerschein aus. Am Führerschein stellten die Bundespolizisten Fälschungsmerkmale fest. In der Vernehmung gab der Mann zu, den Führerschein für 600 Euro im Internet gekauft zu haben.

ID-Karte und Führerschein – beides unecht

Ein 25-jähriger Pole händigte einen polnischen Führerschein sowie die Zulassungsbescheinigung für das von ihm geführte Auto aus. Auf Nachfrage gab der Mann jedoch an, nur seinen Führerschein mitzuführen. Beim Lichtbildabgleich wurde festgestellt, dass das Bild im Führerschein mit der Person nicht identisch ist. Eine Überprüfung ergab, dass die polnische Polizei den Führerschein 2018 eingezogen hatte.

Ein 22-jähriger Ukrainer, Fahrer eines Mercedes Benz Sprinter, legte bei seiner Einreise eine litauische ID-Karte und einen litauischen Führerschein vor. Beide Dokumente erwiesen sich als Totalfälschungen.

Ein 28-jähriger polnischer Staatsangehöriger reiste schließlich mit einem in Frankreich zugelassenen Auto aus Polen ein. Bei der Kontrolle stellte die Bundespolizei fest, dass die Daten der Fahrzeugpapiere und des Autos nicht übereinstimmten. Am Kfz befanden sich französische Kennzeichen, die laut Computerauskunft zu einem anderen Fahrzeug gehörten.

In allen Fällen erstattete die Bundespolizei Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Kennzeichenmissbrauchs.

 

 

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Kommentare (1)

In allen Fällen erstattete die Bundespolizei Strafanzeige wegen des ,,,,Verdachts der Urkundenfälschung,,,, und des Kennzeichenmissbrauchs.
Augenscheinlich doch, wie im Artikel beschrieben - Urkundenfälschung!