GRENZKRIMINALITÄT

Bundespolizisten schnappen mutmaßlichen Autodieb

Ein 28-Jähriger aus Danzig war mit einem gestohlenen Auto im Wert von 50.000 Euro auf der A 11 unterwegs, als er Bundespolizisten auffiel. Als sie ihn schnappen wollten, versuchte der Mann zu flüchten.
Nordkurier Nordkurier
Der mutmaßliche Autodieb wollte sich aus dem Staub machen. Doch die Polizeistreife war schneller.
Der mutmaßliche Autodieb wollte sich aus dem Staub machen. Doch die Polizeistreife war schneller.
Penkun.

Pasewalker Bundespolizisten ist am Dienstagabend auf der A 11 bei Penkun ein mutmaßlicher Autodieb ins Netz gegangen. Bei der Überprüfung der schwedischen Kennzeichen des fahrenden Toyota Lexus stellten die Beamten fest, dass sie für einen Volvo ausgestellt waren. Wegen dieser Unstimmigkeiten wollten die Polizisten das Fahrzeug anhalten. Doch der Lexus-Fahrer beschleunigte und versuchte, die Polizeistreife zu überholen. Dennoch gelang es den Bundespolizisten, den Wagen auf dem Standstreifen zum Stehen zu bringen.

Der 28-jährige Fahrer aus Danzig konnte keinen Fahrzeugschein vorlegen. In dem 50.000 Euro teuren Toyota fanden die Beamten die Originalkennzeichen unter dem Fahrersitz und hinter dem Beifahrersitz einen GPS-Störsender. Die Display-Anzeige gab den Hinweis, dass der Schlüssel für dieses Auto nicht vorhanden ist.

Die Bundespolizisten ermittelten, dass der Wagen auf eine schwedische Leasing-Firma zugelassen ist. Der Fahrer muss sich jetzt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls, der Hehlerei, der Urkundenfälschung und des Kennzeichenmissbrauchs verantworten.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Penkun

zur Homepage