KAMERADEN IN QUARANTÄNE

Bundeswehrsoldat in Vorpommern hat Coronavirus

Ein 25-jähriger oldat des Panzergrenadierbataillons 411 in Viereck ist mit dem Coronavirus infiziert. In die Infektions-Statistik von MV wird er allerdings trotzdem nicht fallen.
Ein Bundeswehrsoldat in Vorpommern ist mit dem Coronavirus infiziert. 14 Kameraden müssen in Quarantäne.
Ein Bundeswehrsoldat in Vorpommern ist mit dem Coronavirus infiziert. 14 Kameraden müssen in Quarantäne. (Symbolbild) Sebastian Gollnow
Viereck.

In einer Kaserne in Vorpommern ist ein 25-jähriger Bundeswehrsoldat aus Schleswig-Holstein positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Wie ein Sprecher der Panzergrenadierbrigade 41 am Mittwoch sagte, handelt es sich um einen Angehörigen des Panzergrenadierbataillons 411 in Viereck (Vorpommern-Greifswald). Zuvor hatte der Rundfunksender Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern darüber berichtet.

Nach Angaben des Bundeswehrsprechers hatte der Soldat zu Wochenbeginn Symptome gezeigt und war am Montag getestet worden. Das Ergebnis sei noch am Montag bekannt geworden. Der Mann sei nicht mit Patienten in Berührung gekommen. Der Mann sei vor allem in der Verwaltung einer Sanitätseinheit tätig. Vorsorglich seinen bis Dienstag rund 20 Soldaten isoliert worden, die zuvor den Sanitätsbereich aufgesucht hatten. Derzeit sind 13 Kameraden aus dem Bereich des Sanitätsdienstes sicherheitshalber in Quarantäne geschickt worden.

Bundeswehr geht aktuell von maximal 20 Personen mit Kontakt aus

Die betroffene Sanitätseinheit ist für drei Batallione zuständigDas Panzergenadier-Batallion 411 in Viereck, das Jägerbatallion 413 und Teile des Versorgungsbatallion 142 jeweils beide in in Torgelow. Im Regelbetrieb sind das knapp über 2000 Soldaten, aktuell befinden sich weniger als 300 im Dienst. Ein Bundeswehrsprecher geht aktuell von maximal 20 Soldaten aus, die aus diesen drei Batallionen Kontakt zu dem betroffenen Corona-Infizierten gehabt haben könnten.

Da in den Kasernen wegen der Corona-Krise auch das Personal reduziert wurde und Urlaubszeit sei, seien die Auswirkungen insgesamt sehr gering. „Die Kasernen sind derzeit wie leergefegt”, sagte der Sprecher. Da der Infizierte aus Schleswig-Holstein kommt, wird er wahrscheinlich nicht in die Corona-Statistik in MV fallen.

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Der Artikel ist am 15.07.2020 mehrmals aktualisiert und korrigiert worden. Es sind 13 und nicht 14 Kameraden in Quarantäne. Die Bundeswehr teilte auch mit, dass das Ergebnis am Montag bekannt wurde und nicht Dienstag, wie zu erst angegeben.

 

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