VIRUS-INFEKTIONEN

Corona-Ausbruch in durchgeimpftem Seniorenheim

Tägliche Tests zeigen: Trotz Schutzimpfung haben sich im Penkuner Seniorenheim „Abendsonne“ Mitarbeiter und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Es gibt auch eine gute Nachricht.
Im Januar (Foto) und im Februar ließen sich 80 Prozent der Mitarbeiter und 95 Prozent der Bewohner des Heimes „Abe
Im Januar (Foto) und im Februar ließen sich 80 Prozent der Mitarbeiter und 95 Prozent der Bewohner des Heimes „Abendsonne“ gegen das Corona-Virus impfen. Jetzt sind im Heim neue Infektionen entdeckt worden. Rainer Marten
Penkun ·

Trotz der ersten Corona-Schutzimpfung im Januar und der Folgeimpfung im Februar sind vor Ostern im Penkuner Seniorenheim „Abendsonne“ Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bis Donnerstag waren 17 Personen betroffen. Aktuell werden weitere Tests untersucht.

„Im ersten Moment ist eine solche Nachricht schon ein Schock. Immerhin haben sich 80 Prozent unserer Mitarbeiter und 95 Prozent der Bewohner impfen lassen. Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Heimleiterin Simone Brüssow. „Jetzt wissen wir, dass sich jeder trotz einer Impfung infizieren kann. Eine weitere Erfahrung ist, dass sich das Virus trotz der FFP2-Masken verbreiten kann“, fügte sie hinzu. Die gute Nachricht: Die Krankheit verläuft bei den Betroffenen sehr milde, ein Zeichen, dass die Schutzimpfung wirkt. „Es gibt Bewohner und Mitarbeiter, die keine Symptome zeigen, andere haben Fieber“, so Simone Brüssow. Von den sieben infizierten Mitarbeitern hatten vier auf eine Impfung verzichtet.

Infektionsweg nachzuvollziehen

Die Mitarbeiter in der Pflege und in der Küche des Heimes werden seit Mitte Januar täglich getestet. So gelang es dem Heim in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, den mutmaßlichen Infektionsweg nachzuvollziehen. Der Test einer Mitarbeiterin fiel wegen ihrer offenbar noch immer geringen Virusbelastung negativ aus. Sie ging deshalb ihrer ganz normalen Arbeit nach. Der Test am Folgetag zeigte hohe Werte. In der Zwischenzeit muss sie das Virus gestreut haben. Aufgrund der positiven Fälle wurde innerhalb des Hauses ein Corona-Quarantänebereich für die Bewohner eingerichtet. Aktuell besteht Besuchsverbot. In einer mindestens 14-tägigen Quarantäne befinden sich auch die betroffenen Mitarbeiter.

Im Zusammenhang mit den jetzt festgestellten positiven Fällen und dem milden Verlauf der Krankheit begrüßte Simone Brüssow Überlegungen der Politik, die Testpflicht für Geimpfte zumeist entfallen zu lassen. Wer den vollen Impfschutz habe, sollte künftig im Alltag weitgehend auf Test verzichten können. „Unser Ziel ist doch, dass wir wieder ein normales Leben führen. Und das erreichen wir nur, indem wir die Einschränkungen und Auflagen beenden“, sagte sie.

Infektionen trotz vollständiger Impfung

Mit Stand 7. April wurden landesweit 149 Fälle positiv getesteter Personen erfasst, obwohl sie zweimal geimpft worden waren. Diese Daten gab des Landesamt für Gesundheit und Soziales heraus. Die Infektionen trotz vollständigen Impfstatus’ stehen im Zusammenhang mit der Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe. Eine Impfung wirkt zu 80 bis 95 Prozent. Das bedeutet, dass nicht jeder geimpfte Mensch nach der Impfung zu einhundert Prozent geschützt ist. Die Schwere der Erkrankung und Symptome wird aber in den meisten Fällen reduziert. Vor diesem Hintergrund gelten die Maskenpflicht sowie die Hygiene – und Abstandsregeln weiter.

Mehr lesen: Zweimal geimpft – und trotzdem Corona

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Kommentare (13)

...

Erweckt den Eindruck alle hätten eine Impfung erhalten. Ebenso ist unklar, ob diese eine Person mit dem zunächst negativen Test geimpft war oder nicht.
Aber davon ab bleibt es leider schleppend, was unsere Impfungen angeht und auch Kontakte reduzieren und Hygiene stelle ich einfach mal im Privaten in Frage.
Es bleibt zu hoffen das die Verläufe mild bleiben. Das würde die bisherige Theorie zum Impfen bestätigen.

Fassen wir zusammen: Auch Geimpfte können erkranken und ob sie selber infektiös sein können steht noch nicht fest. Die Entwicklung in Chile weist darauf hin, dort ist fast die ganze Bevölkerung geimpft aber die I-Zahlen schießen nach oben. Bis vor einigen Monaten wurde immer gesagt, jemand sein mit oder in Zusammenhang von Corona gestorben. Heute nur noch im Zusammenhang, ich weiß, das ist Wortklauberei aber nicht das Selbe. Fest steht, die Sterbefälle sind seit Mitte Januar im freien Fall. Und nur diese sollten das Kriterium für irgendwelche Repressionen gegen die Bevölkerung sein. Ansonsten müßte man jeden Schnupfen zur Epidemie erklären.

" Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Heimleiterin Simone Brüssow. „Jetzt wissen wir, dass sich jeder trotz einer Impfung infizieren kann. Eine weitere Erfahrung ist, dass sich das Virus trotz der FFP2-Masken verbreiten kann“, fügte sie hinzu."

ohne Worte....

alles Verschwörungstheorie...

ist nahezu perfekt.

Der Lösungsansatz ist gut.
Masken schützen nicht, Impfungen bringen leichteren Verlauf...

Also runter mit den Masken, alle durch Vorerkrankungen oder Alter Gefährdeten impfen, die möchten.
Sie haben dann nur einen leichten Verlauf.
Test sind dann ebenso unnötig.
Geschäfte sofort wieder auf und Herbeiführung unseres unbeschwerten Lebens.

Die restliche Masse der Bevölkerung, die über ein Jahr lang bis zum Erbrechen solidarisch sein müsste, ist somit erlöst von dieser Bürde.

Sie hatte ja von Anfang an ein geringes Risiko und hat das alles nur ertragen, um die Gefährdeten zu schützen.
Impftest an Kindern können somit auch unterbleiben.

Das ist das Ziel der Impfung.
Ziel erreicht, so einfach.

Auch die totgeimpften sind nun nicht schwer erkrankt.

So ist es. Ziel erreicht, Patient tot.

dann jetzt Ausgangssperren?
Wofür sollen die gut sein, wenn alte Leute nicht mehr schwer erkranken?

Alternativ öffnen wir erst dann wenn die Zahlen es erlauben...

Der beste Schutz ist dein eigenes Immun-Abwehrsystem. Die Impfstoffe von der Bill Gates Mafia sind alle Schrott und ein Verbrechen an der Menschheit.

"(...) die Testpflicht für Geimpfte zumeist entfallen zu lassen. Wer den vollen Impfschutz habe, sollte künftig im Alltag weitgehend auf Test verzichten können. „Unser Ziel ist doch, dass wir wieder ein normales Leben führen. Und das erreichen wir nur, indem wir die Einschränkungen und Auflagen beenden“ (...)" -> Wer genug Mittelchen auf Kosten aller Beitragszahler konsumiert, darf gegen jeden Sinn und Verstand "herumspreaden". DAS "normale Leben" ist (ausdrücklich gegenüber den wirksamen Maßnahmen im Alltag) nicht lebenswert.