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Der Papagei kann sogar den Hund rufen

Die beiden Aras sind neugierig und freuen sich über die Nüsse, die Peter Krüger ihnen reicht.
Die beiden Aras sind neugierig und freuen sich über die Nüsse, die Peter Krüger ihnen reicht.
Fred Lucius

Afrika, Südamerika, Australien – ein wenig von diesen drei Kontinenten haben Peter und Sigrid Krüger bei sich zu Hause. Die Torgelower züchten seit Jahren exotische Vögel. Die Tiere sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch äußerst gesprächig.

Die beiden stolzen dunkelroten Aras sind ganz ruhig. Auch die Rosa-Kakadus nebenan geben nur ein kurzes Krächzen von sich. Sie scheinen zu wissen, dass sie von Peter Krüger gleich ein paar Leckereien in Form von Nüssen bekommen. „Sie sind auch sonst ziemlich ruhig. In manchen Situationen schreien sie aber auch“, sagt der 59-jährige Torgelower. Gemeinsam mit seiner Frau Sigrid züchtet er exotische Vögel: Grau-Papageien, Aras und Rosa-Kakadus.  Ihren Platz haben die Tiere in drei großen Volieren, zu denen ein Innenteil für die Nacht und die kalte Jahreszeit gehört. Lediglich Grau-Papagei „Huck“ und ein junger Rosa-Kakadusind Hausbewohner. „Wir haben schon zu DDR-Zeiten gezüchtet, da aber vor allem Sittiche. Kakadus oder Aras waren damals ja schlecht zu bekommen und teuer“, erzählt Peter Krüger. Durch ihren Umzug mussten die Krügers ihr Hobby aufgeben, 2004  haben sie dann mit den exotischen Papageien angefangen.

Gleich im ersten Jahr gab es bei den Grau-Papageien Nachwuchs. An den bunten Vögeln kann sich das Ehepaar immer wieder erfreuen. Und auch daran, wie gelehrig die Exoten sind. Sie machen nicht nur den „Bing“-Ton der Mikrowelle oder den Handy-Ton nach, auch „Zorro komm“ haben sich die Rosa-Kakadus schon angeeignet. Zorro rufen Sigrid und Peter Krüger ihren schwarzen Hovawart. „Aber wenn die Papageien rufen, kommt er nicht“, sagt der Torgelower.