EU-Förderung

Die erste E-Ladestation entsteht in Pasewalk

Mit Hilfe von EU-Geldern aus dem LEADER-Projekt entstehen im Süden Vorpommerns in den nächsten Monaten acht Ladestationen für E-Autos und Pedelecs. Dafür steht fast eine Million Euro Fördergeld zur Verfügung.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind gerade mal 38 Autos mit Elektroantrieb registriert. Ob jemand ein E-Auto anschafft oder nicht, entscheiden nicht nur die Anschaffungspreise, sondern auch die Ladeinfrastruktur. Um hier nicht hintenan zu stehen, hat sich auch die LEADER-Aktionsgruppe „Stettiner Haff“ dieser Problematik angenommen. Entstanden sind konkrete Ideen dafür im vergangenen Jahr, als die Aktionsgruppe zu Workshops und Ausstellungen zum Thema „Prima Klima“ eingeladen hatte. „Acht Ladestationen für E-Autos und Pedelecs, von Penkun bis in die Haff-Region, und eine Schnellladestation in Pasewalk auf Solarbasis sollen mit EU-Geldern in den nächsten Monaten verwirklicht werden“, informiert Regina Teßmann, Regionalmanagerin der LEADER-Geschäftsstelle LAG „Stettiner Haff“ (LAG).

Ab Oktober ist die Station dann für alle nutzbar

Die erste Ladestation für die Öffentlichkeit wird gegenwärtig am VW-Autohaus in Pasewalk installiert. Die Kosten betragen 38 000 Euro. Davon wurden 25 000 Euro gefördert. „Ab Oktober kann die Ladestation dann genutzt werden“, kündigt Teßmann an.

Die nächste Ladestation entsteht für E-Autos und Fahrräder an der Ueckermünder Tourismusinformation. Außerdem bedacht werden Eggesin an der Naturparkstation, Rieth, Ferdinandshof, Luckow und Penkun. „Im Hafen von Altwarp wird sogar die Möglichkeit geschaffen, dass hier Boote mit Elektromotoren versorgt werden können“, sagt Regina Teßmann.

An der alten Wache am Gutshaus in Ferdinandshof wird eine Ladestation auf Solarbasis entstehen. Für die acht Ladeeinrichtungen werden insgesamt 980 000 Euro an Fördergeldern ausgereicht.

Rita Nitsch

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r.nitsch@nordkurier.de

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