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Die Strasburger wählen einen neuen Bürgermeister

Nachdem Marianne Zander und Matthias Lindner (rechts) die Wahlurne in der Max Schmeling Halle versiegelt haben, steckt Reinhard Kremp als erster Wähler seinen Wahlschein in die Urne.
Nachdem Marianne Zander und Matthias Lindner (rechts) die Wahlurne in der Max Schmeling Halle versiegelt haben, steckt Reinhard Kremp als erster Wähler seinen Wahlschein in die Urne.
Fred Lucius

Die Strasburger wählen am Sonntag einen neuen Bürgermeister. Der erste Wähler gab schon um 8 Uhr seine Stimme ab.

Bei der Bürgermeisterwahl zeigen sich die Strasburger weniger als Wahlmuffel als bei der Kommunalwahl im Mai 2014. Bis gegen 14 Uhr hatten einschließlich der Briefwähler 41,2 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt scheint es demnach realistisch, dass eine Wahlbeteiligung von rund 50 Prozent erreicht wird. Bei der Kommunalwahl 2014 lag die Wahlbeteiligung bei 44,1 Prozent.

Zur Wahl stellen sich Manja Prepernau (Bürgerbündnis), Karina Dörk (CDU), Matthias Schilling (SPD) und die beiden Einzelbewerber Jens Ehrich und Frank Schröder. „Wir hatten zuletzt wegen der Grippewelle einige Erkrankungen. Die Wahllokale sind trotzdem mit je sieben Wahlhelfern besetzt, insgesamt sind es 42“, sagt Wahlleiter Roland Franz. Die Stellen zu besetzen, sei nicht schwer gewesen. Unter den Wahlhelfern sind zahlreiche Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Freiwillige.

Je nach Wohnadresse können die Einwohner ihre Stimme in der Strasburger Grundschule, im Kulturhaus, in der Max Schmeling Halle, in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität am Wall, im Gehrener Gemeindezentrum sowie im Briefwahllokal im Rathaus abgeben. „Hier werden die Stimmen auch ausgezählt und dann das Ergebnis ins Rathaus gemeldet“, erklärt Roland Franz.

In der Max Schmeling Halle war Reinhard Kremp pünktlich um 8 Uhr der erste Wähler. "Ich bin Frühaufsteher und gehe immer zeitig wählen", sagt der Strasburger. Als erster Wähler überzeugte er sich, dass die Wahlurne leer ist. Danach wurde diese von Marianne Zander und Matthias Lindner vom Wahlvorstand versiegelt.