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Diebe waren scharf auf Radios und Werkzeuge

Ohne Rücksicht auf Verluste rissen die Diebe die Autoradios aus den Halterungen in den Traktorenkabinen.
Ohne Rücksicht auf Verluste rissen die Diebe die Autoradios aus den Halterungen in den Traktorenkabinen.
Fred Lucius

Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist der Agrarbetrieb MVB Fahrenwalde Opfer von Dieben geworden. Diesmal hatten diese vor allem Autoradios im Blick. Das Diebesgut konnte nahe der Grenze gesichert werden. Der Schaden für den Betrieb ist dennoch hoch.

„Womit die die Türen geknackt haben, ist mir ein Rätsel“. Schlosser Burkhard Gutknecht zeigt auf die Fahrerkabine eines John-Deere-Traktors. Äußerlich ist kaum etwas zu erkennen. Doch das Schloss ist kaputt. Im Inneren der Kabine hängen Kabel aus einer Halterung. Das Radio fehlt.

Bei diesem zweiten Einbruch in diesem Jahr bei der Maschinenverbund-Bewirtschaftungs GmbH (MVB) hatten es die Diebe vor allem auf Werkzeug und auf Radios in Traktoren und Häckslern abgesehen. Insgesamt 15 wurden davon wurden in der Nacht von Freitag zum Sonnabend gestohlen.

Fahrer flüchtete unerkannt nach Polen

Die Diebe entwendeten zudem mehrere Werkzeugkoffer mit Bohrmaschinen, Wasserpumpen und Akkuschraubern. Das Diebesgut mit einem Wert von über 10 000 Euro transportierten die Einbrecher schließlich mit einem dem Landwirtschaftsbetrieb gehörenden Transporter Citroen Jumper im Wert von rund 15 000 Euro ab.

Die Bundespolizei wurde im brandenburgischen Mescherin (Kreis Uckermark) am Sonnabend gegen 5.45 Uhr auf den weißen Transporter aufmerksam. Der Fahrer des Citroens durchbrach die Kontrolle und versuchte, mit dem Fahrzeug über ein Feld zu entkommen. Weil das misslang, sprang der Täter nach Angaben der Polizei aus dem noch fahrenden Transporter, um in Richtung der Grenze unerkannt zu fliehen. Das Fahrzeug lief sich dann im Grenzgraben zu Polen fest.