Oliver Schönegge (links) Max Bieber haben den Internet-Vermarktungskanal Loma.eco aufgebaut und für diesen eine extr
Oliver Schönegge (links) Max Bieber haben den Internet-Vermarktungskanal Loma.eco aufgebaut und für diesen eine extra Firma gegründet. ZVG
Auch mit Flyern werben die Firmeninhaber für ihren Online-Marktplatz.
Auch mit Flyern werben die Firmeninhaber für ihren Online-Marktplatz.
Regionale Vermarktung

Dieses Duo treibt Handel mit regionalen Produkten an

Ein Landwirt und ein Internet-Experte haben einen Online-Vermarktungs-kanal aufgebaut. Vor allem regionale Produkte sollen dort vertrieben werden.
Strasburg

Ist ein Jahr für den Aufbau eines Internet-Vermarktungskanals eine lange Zeit? „Eher nicht, wenn man bedenkt, dass vor einem Jahr die ersten Konzepte entstanden und heute der Online-Marktplatz funktioniert“, sagt Landwirt Max Bieber.

Der Landwirt aus Strasburg, der gemeinsam mit dem Internet-Experten und ehemaligen Strasburger Oliver Schönegge den Online-Marktplatz Loma.eco etablierte, hat inzwischen fünf weitere Mitstreiter. Diese arbeiten auf Honorarbasis unter anderem an der Anbieteraufnahme oder der weiteren Entwicklung des Online-Marktes. Die Kinderkrankheiten seien ausgemerzt, jetzt liege das Augenmerk auf der Optimierung des Marktplatzes als Plattform für die Vermarktung regionaler Produkte mit einer großen digitalen Reichweite, sagt Bieber.

30 Produzenten sind schon angemeldet

Wobei der Landwirt betont, dass regional nicht vordergründig im geografischen Sinne zu verstehen ist, sondern mit Transparenz, Vertrauen und Identität zu verbinden sei. Die auf „Loma“ angebotenen Produkte hätten einen „Hintergrund und ein Gesicht“, egal, wo man kaufe.

Für ihr Projekt haben die beiden die Loma Service GmbH gegründet. Mittlerweile haben sich auf dem Marktplatz rund 30 Produzenten angemeldet, überwiegend aus MV und Brandenburg, aber auch aus anderen Bundesländern. „Wir gehen jetzt in die Breite – bei den Anbieten und auch bei den Kunden. Die meisten Produkte verkaufen wir nach Bayern oder Baden-Württemberg“, berichtet Bieber.

Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel werden verkauft

Zu den Anbietern zählen unter anderem der Grüne Gänsehof Ladenthin, die Gourmet Manufaktur Gut Klepelshagen, der Forellenhof Hammer, der Milchschafhof Am Fuchsberg in Schönhausen oder die Räucherei Brennecke GmbH in Groß Kiesow. „Einer unserer ersten Partner war die Firma Traumseife von Anja Bergemann aus Lübbenow in Brandenburg“, erklärt Max Bieber.

Über „LoMa.eco“ werden Waren unter den Stichworten Lebensmittel, Getränke, Drogerie und Accessoires verkauft – getreu dem Motto „Vom Hof auf den Tisch“ und „Von der Manufaktur in die Hand“. Die qualitativ hochwertigen Produkte müssten auch eine Reichweite bekommen. Diese Möglichkeit gebe man kleinen und mittelständischen Manufakturen sowie Höfen. „Schließt man einen Online-Vermarktungskanal aus, schneidet man sich eigentlich ins eigene Fleisch“, erklärt Bieber. Wer bei „Loma“ als Anbieter registriert sei, dessen Produkte seien beispielsweise auch bei Google Shopping zu finden. Weitere Vermarktungskanäle sollen erschlossen werden.

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