Ungewöhnliche Spendenaktion

Dieses kleine Vieh will schnell eine fette Sau werden

Seit mehr als drei Jahren hält der SV Penkun an der Idee fest, einen zweiten Rasenplatz zu bauen. Die Fördermittel wurden bewilligt, jetzt geht es um den Eigenanteil des Vereines. Dazu treibt der Sportverein sogar eine rote Sau namens „Penku“ durchs Internet.
Rainer Marten Rainer Marten
Der SV Rot-Weiß Penkun entwickelt immer wieder neue Ideen, um an Geld für einen neuen Rasenplatz zu kommen. Seit einer geraumen Zeit sammelt ein Online-Sparschwein Geld ein.
Der SV Rot-Weiß Penkun entwickelt immer wieder neue Ideen, um an Geld für einen neuen Rasenplatz zu kommen. Seit einer geraumen Zeit sammelt ein Online-Sparschwein Geld ein. Foto: ZVG
Ulrich Wegner, Boxtrainer der Weltmeister und Ehrenbürger der Stadt Penkun, besuchte das 32. Internationale Jugendfußballturnier, um dort auch eine kleine Spende im roten Sparschwein „Penku” zu hinterlassen. Mit den Sparschweinchen sammelt der Penkuner SV Spenden für den geplanten zweiten Rasenplatz. Links: Vereinsvorsitzende Anke Timm.
Ulrich Wegner, Boxtrainer der Weltmeister und Ehrenbürger der Stadt Penkun, besuchte das 32. Internationale Jugendfußballturnier, um dort auch eine kleine Spende im roten Sparschwein „Penku” zu hinterlassen. Mit den Sparschweinchen sammelt der Penkuner SV Spenden für den geplanten zweiten Rasenplatz. Links: Vereinsvorsitzende Anke Timm. Jenny Busse
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Penkun.

Dem Sportverein Rot-Weiß Penkun gehen die Ideen nicht aus, um an Geld für den neuen Rasenplatz zu kommen. Seit mehr als drei Jahren „verkauft“ der Verein Quadratmeter für Quadratmeter des geplanten, neuen Rasenplatzes. Wer Pate für ein Stück wird, dem verspricht der Verein ein bisschen Unsterblichkeit auf der Spielfeld-Schautafel des neuen Platzes: Er wird dort verewigt. Die Idee hat bereits einige Tausend Euro eingebracht.

Der Verein muss 187.000 Euro auftreiben

Jetzt treiben die Penkuner eine rote Sau namens „Penku“ durchs Netz. Sie habe sich für ein Leben in der Öffentlichkeit entschieden, kann jeder auf der Website des Tieres nachlesen (www.penku.de). Auf der Seite wirbt das Sparschein für das Großprojekt in Penkun und ruft zum Spenden auf. Schließlich möchte das Schwein, auch wenn es nicht auf dem Grill landen wird, eine ordentlich fette Penkuner Sau werden. Und das schnell. „Rund 187.000 Euro Eigenmittel muss der Penkuner SV für seinen zweiten Rasenplatz auftreiben. Da die rund 400.000 Euro Fördermittel bereits bewilligt sind und in diesem Jahr noch abgefordert werden müssen, bleiben dem Verein rund 150 Tage, um die Gesamtfinanzierung des Projektes zu sichern“, verrät Jenny Busse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des Penkuner SV Rot-Weiß, was sich hinter der Idee des roten Schweines im Netz verrät.

Der Rasen hat seine Belastungsgrenze erreicht

Das Schweinchen „Penku“ reist derzeit via Facebook und Instagram durch die Lande und sorgt dort für Trubel. „Ich war bei vielen wichtigen Menschen, Politikern und Künstlern. Aber hey, lasst Euch überraschen, was ich noch alles für meine letzten Tage geplant habe“, macht das Sparschwein neugierig und hofft auf viele Geldgeber. „Für den Penkuner Rasenplatz zu spenden, geht ganz einfach über die Website www.penku.de. Online ausgefüllt, hat man mit wenigen Klicks eine gute Tat für die Region vollbracht“, so Jenny Busse. Es sei eine Unterstützung, die wirklich notwendig ist. Auch wenn der Penkuner Rasen auf dem derzeitigen Platz beinahe englisch aussieht, hat er seit Jahren seine Belastungsgrenze erreicht.

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