Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk konnte an nur einem Tag drei Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufnehmen.
Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk konnte an nur einem Tag drei Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufnehmen. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
An nur einem Tag

Drei Autofahrer ohne Führerschein erwischt

Am einstigen Grenzübergang Pomellen ertappte die Polizei gleich drei Männer, die ohne gültige Fahrerlaubnis am Steuer saßen. Ein Fahrer präsentierte sogar gefälschte Dokumente.
Pomellen

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk konnte an nur einem Tag drei Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis am ehemaligen Grenzübergang Pomellen aufnehmen.

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Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde ein 65- jähriger russischer Staatsangehöriger durch eine Polizeistreife in Fahrtrichtung Polen kontrolliert. Dabei händigte der Autofahrer, der mit einem in Deutschland zugelassenen Wagen unterwegs war, den Beamten seinen russischen Reisepass, seinen deutschen Aufenthaltstitel sowie seinen russischen Führerschein aus. Er gab an, seit mehr als sechs Jahren in Deutschland wohnhaft zu sein. Damit wäre er verpflichtet gewesen, seinen russischen in einen deutschen Führerschein umschreiben zu lassen.

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Das gleiche Problem bestand bei einem 32- jährigen Mazedonier. Er konnte bei der Polizeikontrolle lediglich ein Handyfoto seines alten Führerscheins vorzeigen. Eine Überprüfung im Ausländerzentralregister ergab, dass er seit März 2021 in Deutschland lebt. Auch hier hätte laut Polizei spätestens nach einem Jahr der Führerscheinumtausch erfolgen müssen.

Des Weiteren wurde ein 47- jähriger Transporterfahrer auf der A11, Höhe Pomellen, gestoppt. Der Pole legte zur Kontrolle einen tschechischen Führerschein und einen tschechischen Aufenthaltstitel vor. Bei einer ersten Befragung machte der Mann widersprüchliche Angaben zu seiner polnischen Staatsbürgerschaft und den tschechischen Ausweisdokumenten.

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Durch eine telefonische Anfrage bei der Kontaktdienststelle Schwandorf ermittelten die Beamten, dass die Führerscheinnummer zwar existiert, jedoch auf eine andere Person ausgestellt wurde. Bei der eingehenden Dokumentenprüfung konnten schließlich Fälschungsmerkmale am Führerschein und Aufenthaltstitel festgestellt werden. Eine Überprüfung im polnischen Führerscheinsystem ergab, dass für Polen zwar eine Fahrerlaubnis erteilt, diese aber widerrufen wurde. Die Folge für den 47-Jährigen: Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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