ILLEGAL EINGEREIST

Eingeschleuste Migranten sorgen für Polizeieinsatz in Vorpommern

In Löcknitz sind am Donnerstagabend etwa 50 mutmaßliche Flüchtlinge aufgetaucht. Anwohner alarmierten die Bundespolizei, die sogar einen Hubschrauber einsetzte.
52 Personen wurden am Donnerstagabend bis Freitagmorgen durch die Bundespolizei in Südvorpommern festgestellt – auc
52 Personen wurden am Donnerstagabend bis Freitagmorgen durch die Bundespolizei in Südvorpommern festgestellt – auch mit Hubschraubereinsatz. Bisher geht die Polizei von irakischen und iranischen Staatsangehörigen aus. Stefan Sauer (Symbolfoto)
Löcknitz ·

Große Aufregung am Donnerstagabend in Südvorpommern: Laut eines Bürgers vor Ort waren gegen 19 Uhr mehrere Gruppen Erwachsener mit Kindern in Löcknitz und der Umgebung zu Fuß unterwegs, die wohl über die deutsch-polnische Grenze gekommen sind. Anwohner alarmierten daraufhin die Bundespolizei.

Zwei Festnahmen mutmaßlicher „Abholer”

Ein Sprecher bestätigte auf Nordkurier-Nachfrage am späten Freitagnachmittag den Einsatz der Bundespolizei am Vorabend in Löcknitz. „Die Bundespolizei erhielt gestern Abend kurz vor 19 Uhr einen Bürgerhinweis zu einer größeren Personengruppe im Bereich Löcknitz”, teilte er mit. Zudem sei durch die Bundespolizei auch im Bereich Pomellen eine weitere Personengruppe am Donnerstagabend ausfindig gemacht worden. Insgesamt habe es sich um 52 Personen gehandelt, so der Sprecher weiter.

Die erkennungsdienstliche Behandlung sei derzeit noch nicht abgeschlossen. „Nach derzeitigem Stand handelt es sich um irakische und iranische Staatsangehörige”, gab er an. Zwei der festgestellten Personen, laut dem Sprecher sogenannte Abholer, seien zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Anzeigenaufnahme vorläufig festgenommen worden. „Derzeit befinden sich die Personen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Pasewalk”, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Aufgrund der noch laufenden Sachbearbeitung, könne er keine weiteren Aussagen zum Verbleib der Personen machen.

Hubschraubereinsatz bis Freitagmorgen

Der Einsatz habe bis in die frühen Morgenstunden angedauert. Auch ein Hubschrauber kam zur Nachsuche nach weiteren Personen zum Einsatz. Aus ermittlungstaktischen Gründen, könne die Bundespolizei ebenso keine Angaben zur Anzahl der am Einsatz beteiligten Kräfte machen, wie weitere Angaben zum Sachverhalt vornehmen, hieß es von dem Sprecher auf Nordkurier-Nachfrage.

Laut Angaben der Bundespolizei sind seit Jahresbeginn unerlaubt eingereiste oder geschleuste Personen im oberen dreistelligen Bereich festgestellt worden, die der unerlaubten Einreise über Weißrussland beziehungsweise der sogenannten Sekundärmigration aus Litauen und Polen zuzuordnen waren. Nahezu ausschließlich soll es sich dabei um irakische Staatsangehörige gehandelt haben.

Anfang August war bereits eine kleinere Gruppe von Migranten bei Löcknitz von der Bundespolizei entdeckt worden.

Mehr lesen: Bundespolizei entdeckt elf Migranten in einem Güterzug

 

 

 

 

 

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Kommentare (3)

mal nachfragen wo sie abgeblieben sind, diese Flüchtlinge, denn normalerweise kann man sie doch wohl sie einfach nach Polen zurück bringen.

Heimlicher Nebenerwerb von Alexander und Björn zwecks Panikmache???

Vom Iran bzw Irak über Weißrussland nach m/v, soviel wie ich weiß liegen zwischen diesen Ländern noch so einige. Aber hört sich gut an bei der gegenwärtigen Hetze gegen Weißrussland bzw Russland.o man, wie primitiv.