Unsere Themenseiten

:

Endlich! Riesen-Pfützen und Stolperfallen weggebaggert

Im ersten Bauabschnitt, der am Block mit dem aufgemalten Anklamer Tor begann, schaffen sich bereits die Bauleute der Firma Nentwich. Der erste Bauabschnitt endet in Höhe der Mühlenstraße.  FOTOs: A. Stegemann

VonAngela StegemannEine Wohnhofstraße voller Löcher, die bei Regen überschwemmt war. Jahrelang beklagten sich unsere Leser aus der Pasewalker ...

VonAngela Stegemann

Eine Wohnhofstraße voller Löcher, die bei Regen überschwemmt war. Jahrelang beklagten sich unsere Leser aus der Pasewalker Ueckerstraße. Jetzt ändert sich etwas!

Pasewalk.Für die einstige Stadtvertreterin Brigitte Reinke war sie jahrelang ein Lieblingsthema: die schlechte Wohnhofstraße in Pasewalks Ueckerstraße. Riesengroße Löcher, bei starkem Regen präsentierte sich die Straße überschwemmt. Zuletzt war Mieterin Angelika Stellwag die Leidtragende. Illegale Parker fuhren sich fest, brachten den Schlamm zum Spritzen. Dieser klebt noch heute am Haus Nummer 42. Die alte Dame musste sich einen Fensterputzer bestellen. Die Pasewalker Zeitung schrieb sich seit Jahren die Finger wund. Nun wurden die Klagen erhört. Es wird gebaut!
Vorstand Ute Kage von der Wohnungsbaugenossenschaft atmet erleichtert auf: „Wissen sie, wie froh ich bin, dass es nun endlich losgeht!“ Sie konnte die Beschwerden der Mieter verstehen, aber jahrelang nichts ändern. Das Hauptproblem: Der Hauptteil der Wohnungen sowie die Straße gehören der Genossenschaft, 40 Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft (Woba). Sie hat ein Nutzungsrecht. Beide hatten schon seit zehn Jahren den Willen zu bauen. Aber zwischen ihren Häusern lagen drei Grundstücke, die ihnen nicht gehörten. Auf einem Grundstück lasteten außerdem noch Altschulden in Reichsmark. Die Flurstücke gehen quer durch die Häuser. Nach 1945 wurde die Stadt neu geordnet, Grund und Boden waren nichts wert. Als die ersten Blöcke in den Sechzigerjahren gebaut wurden, funktionierte man die Baustraße in eine Wohnhofstraße um. Alle paar Jahre wurden die Löcher geflickt. Eine Entwässerung gab es nicht.
Doch all das ist jetzt Geschichte. Die Eigentumsfragen sind geklärt. Auch Woba-Chef Jens Schünemann zeigt sich sichtlich erleichtert, dass das Problem vom Tisch kommt. Rund 300 000 Euro kostet der Neubau. Die Woba beteiligt sich zu einem Drittel an den Kosten. Die Firma Nentwich erhielt den Auftrag. Voraussichtlich im August ist alles fertig. Dort, wo die Autos wild parkten, kommt Grün hin.