Gerald Welk ist aus der SG Eintracht Krackow nicht mehr wegzudenken.
Gerald Welk ist aus der SG Eintracht Krackow nicht mehr wegzudenken. Wolfgang Dannenfeldt
Urgestein in der Kreisliga

Er kickt mit 55 Jahren noch in der Männermannschaft

Dass man auch noch im hohen Alter gegen den Ball kicken kann, beweist Gerald Welkt Spieler der SG Eintracht Krackow.
Krackow

Mit Recht kann man Gerald Welk als Urgestein der SG Eintracht Krackow bezeichnen, denn seit dem achten Lebensjahr gehört er dem Verein an. Hier durchlief er einige Nachwuchs-Altersklassen, ehe ihm mit 18 Jahren der Sprung in die Männermannschaft gelang. Der heute 55-Jährige spielt für die SG Eintracht in der Kreisliga immer noch zumeist als Stopper und versucht trotz seines fortgeschrittenen Alters mit Leistung zu überzeugen.

Das weiß auch sein Trainer zu schätzen. „Auf Gerald ist immer Verlass. Er hat auch in schwierigen Zeiten immer zu uns gehalten. Wenn Not am Mann ist, können wir immer auf ihn zurückgreifen“, spricht Krackows Trainer Tobias Herzfeld von seinem Abwehrspieler in höchsten Tönen.

Ziel ist Platz vier oder fünf in der Liga

Gerald Welk hält in seiner Mannschaft die Mischung zwischen Jung und Alt für gelungen. „Die Alten können zumeist die Hektik aus dem Spiel nehmen“, sagt Welk. Fußball ist für den Oldie natürlich das liebste Hobby, doch wenn es die Zeit erlaubt, wirft der Krackower schon mal die Angel aus. „Ein Schlei von 49 Zentimetern Länge war bisher mein größter Fang“, berichtet der Kicker stolz.

Der verheiratete Vater zweier Töchter ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Sein Lieblingsspieler im großen Fußballgeschäft ist Marco Reus, während bei den Mannschaften Bayer Leverkusen und dem FC Hansa Rostock seine Sympathie gehört.

Auf die Frage, wie er die Situation bei seinem Heimatverein sieht, antwortet Gerald Welk: „Unser Ziel ist es, im Kreispokal so weit wie möglich zu kommen und in der Kreisliga möglichste viele Punkte zu sammeln, sodass es am Saisonende zu Platz vier oder fünf reicht. Viel wichtiger ist aber, dass wir weiterhin eine geschlossene Einheit sind, einer für den anderen da ist und die Freude am Sport erhalten bleibt“, so Welk.

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