Wie die Polizei aus Neubrandenburg berichtet, ist am Mittwochabend ein Caravan-Anhänger auf der A20 umgekippt. Die genaue
Wie die Polizei aus Neubrandenburg berichtet, ist am Mittwochabend ein Caravan-Anhänger auf der A20 umgekippt. Die genaue Unfallursache steht noch aus − vier Personen sind verletzt. Markus Rott/ Symbolbild
Wohnanhänger umgekippt

Familie hat schweren Unfall bei Rückfahrt aus dem Urlaub

Am Mittwochabend ist ein Wohnwagen-Anhänger auf der A20-Ueckertalbrücke bei Pasewalk von der Fahrbahn abgekommen. Dabei wurden vier Personen verletzt.
dpa
Pasewalk

Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub ist eine vierköpfige Familie aus Niedersachsen auf einer Autobahnbrücke (A20) in Vorpommern verunglückt. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, kam die 46-jährige Fahrerin des Fahrzeugs mit Campinganhänger auf der Brücke bei Pasewalk über das Uecker-Flusstal mit dem Gespann ins Schleudern. Der fast sieben Meter lange Hänger prallte am Mittwochabend erst rechts, dann links gegen die Schutzplanken und kippte um. Das Auto wurde auch herumgerissen und demoliert. Dabei wurde die Familie aus Göttingen verletzt.

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Die Familie mit den zwei Kindern im Alter von sechs und zehn Jahren wurde daraufhin vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin und der Beifahrer konnten das Krankenhaus, in dem sie Rettungskräfte danach gebracht hatten, nach kurzer Zeit wieder verlassen. Die sechs und zehn Jahre alten Töchter waren am Donnerstag noch in einer Klinik, waren aber nicht schwer verletzt. Die Unfallursache sei noch unklar. Andere Fahrzeuge in Richtung Süden konnten rechtzeitig bremsen.

A20-Brücke über die Uecker ist die längste Brücke auf der A20 im Nordosten

Die A20-Brücke über die Uecker ist mit fast 1,2 Kilometern Länge die längste Brücke auf der A20 im Nordosten. An gleicher Stelle in Richtung Berlin war vor mehreren Jahren auch ein Lastwagen verunglückt, der nach dem Schleudern eine Seitenbegrenzung durchbrach und auf die darunter verlaufende ICE-Bahnstrecke Berlin-Stralsund fiel. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Danach war die Seitenbegrenzung verstärkt worden. Sowohl das Auto als auch der Wohnanhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden an dem Auto und dem 1,3 Tonnen schweren Wohnanhänger, die beide nicht mehr fahrfähig sind, wurde auf rund 11 000 Euro.

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