DREHARBEITEN

Filmcrew hat Krackow-Streifen im Kasten

Krackow hat sich als Kulisse für einen Film bestens in Szene gebracht. Viele Einwohner posierten gratis als Komparsen vor der Kamera und verwöhnten das Filmteam mit Kuchen.
Jörg Foetzke Jörg Foetzke
Regisseurin Annika Pinske und ihr jüngster Schauspieler.
Regisseurin Annika Pinske und ihr jüngster Schauspieler. Jörg Foetzke
Das Filmteam war mit den Bedingungen in Krackow echt zufrieden.
Das Filmteam war mit den Bedingungen in Krackow echt zufrieden. Jörg Foetzke
Was aussah wie eine beschauliche Wochenendtreffen, war real harte Arbeit.
Was aussah wie eine beschauliche Wochenendtreffen, war real harte Arbeit. Jörg Foetzke
Krackow.

Mit Unterstützung der Einheimischen liefen jetzt die letzten Dreharbeiten für den Film „Alle reden übers Wetter“. Eine Filmcrew der Berliner Akademie für Film und Fernsehen hatte Krackow als Handlungsort auserkoren. Der dortige Park war Drehort für die Geburtstagsfeier der Hauptfigur Clara, und weil es dazu natürlich eine vielköpfige Geburtstagsgesellschaft brauchte, mussten auch rund 20 Einheimische als Komparsen mitmachen. Dafür ließ Regisseurin Annika Pinske familiäre Kontakte spielen – Krackow ist ihr als Ort der Kindheit sehr vertraut. „Annika ist die Nichte meiner Schwiegermutter“, erklärt eine Komparsin. Da sei es einfach selbstverständlich, dass man sich hilft.

Und so spielten die Komparsen aus Krackow und Battinsthal nicht nur völlig ohne Gage – sie brachten auch die Verpflegung mit. Ursula Klein aus Battinsthal hatte vier Blechkuchen für die Filmcrew gebacken und sogar ihr Privatgrundstück zur Verfügung gestellt. Auch das Gaststätten-Kollektiv der „Linde“ und Wirtin Anke Kapell unterstützten die Filmleute.

In einem Jahr ist der fertige Film zu sehen

Die Dreharbeiten im Park waren für die Einheimischen zwar interessant, aber auch nicht ganz einfach. Manche Szene ließ Regisseurin Annika Pinske mehrfach drehen, und da musste die Geburtstagsgesellschaft immer wieder ran. Die Regisseurin selbst war mit den zwei Drehwochen in Krackow voll zufrieden. „Wir sind außerordentlich glücklich über die große Unterstützung von den Leuten vor Ort“, sagt sie. Alles sei nach Plan gelaufen, und man habe die gewünschten Szenen abdrehen können.

Die Filmcrew wird in rund einem Jahr noch einmal Krackow nach zurückkehren. Dann soll dort der fertige Streifen gezeigt werden.

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