Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sehr stark ausgelastet, so
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sehr stark ausgelastet, so Landrat Michael Sack (CDU) am Montag beim Kreistag in Pasewalk. Bernd Wüstneck
Landrat Sack

Flüchtlingsunterkünfte in Vorpommern-Greifswald voll

Laut Landrat Michael Sack sind die Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis so stark ausgelastet wie noch nie. Mitarbeiter und Einrichtungen kommen an ihre Grenzen.
dpa
Pasewalk

Die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald so stark ausgelastet wie seit Jahren nicht mehr. Wie Landrat Michael Sack (CDU) am Montag beim Kreistag in Pasewalk sagte, sind die Mitarbeiter in den vier Kreis-Einrichtungen derzeit an der Grenze dessen, was sie leisten können. In den Unterkünften in Greifswald – wo es zwei gibt –, Wolgast und Torgelow seien derzeit 510 Frauen, Männer und Kinder mit Asylanträgen gemeldet. Das seien etwa 50 Menschen mehr als im Vorjahr.

Konflikte in Einrichtungen

Diese Zahl habe 2017 bei 360 Flüchtlingen gelegen, 2018 waren es 446, 2019 und 2020 waren es je 250 geflüchtete Menschen. Das Problem dabei sei, dass diese aus immer mehr unterschiedlichen Ländern kämen und die Konflikte aus ihrer Heimat oft mit in die Einrichtungen brächten. Diese hohe Auslastung gebe es in den anderen fünf Landkreisen im Nordosten inzwischen auch, sagte Sack.

Unabhängig davon seien im drittgrößten Landkreis in Deutschland insgesamt 2680 geflüchtete Menschen aus der Ukraine untergebracht.

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