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Gefährliche Szenedroge im Umlauf

So unschuldig kommt ein Tütchen der Designerdroge "Spice" daher.
So unschuldig kommt ein Tütchen der Designerdroge "Spice" daher.
Marijan Murat

Die Tütchen sehen harmlos aus, aber wer die vermeintliche Kräutermischung konsumiert, der kann schnell im Krankenhaus landen - mit unabsehbaren Folgen.

Gleich mehrfach mussten im Landkreis Vorpommern-Greifswald in den vergangenen Wochen Jugendliche mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gleich mehrere Personen von ihnen gaben an, die Kräutermischung „Spice“ zu sich genommen zu haben.

Die Polizei warnt nun eindringlich vor der Einnahme der Szenedroge: „In den vermeintlichen Kräutermischungen sind regelmäßig synthetische Cannabiniode enthalten, welche eine bis zu zehn Mal höhere Wirksamkeit gegenüber Cannabisprodukten besitzen können. Konsumenten sollten wissen, dass es sich bei „Spice“ grundsätzlich um eine Droge mit unkalkulierbaren Risiken handelt. Die Langzeitfolgen sind zudem aus heutiger Sicht noch gar nicht abzuschätzen“, heißt es vom Polizeipräsidium Neubrandenburg.

Folgen können Atemstillstand, schwere Halluzinationen und starke Vergiftungserscheinungen sein.

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