Das Feuerwehrgerätehaus in Rossow genügt schon lange nicht mehr den Ansprüchen der Kameraden. Es soll durch ein
Das Feuerwehrgerätehaus in Rossow genügt schon lange nicht mehr den Ansprüchen der Kameraden. Es soll durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Mathias Scherfling
Zwei Mitglieder der Gemeindevertretung Rossow fehlten bei der Sitzung. Foto: Mathias Scherfling
Zwei Mitglieder der Gemeindevertretung Rossow fehlten bei der Sitzung. Mathias Scherfling
Finanzen

Gemeinde Rossow investiert ordentlich

Die Anforderungen der freiwilligen Feuerwehr haben sich mit den Jahren verändert. Sie sind gestiegen. In Rossow soll dem nun Rechnung getragen werden.
Rossow

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Als Steffen Tuleya (parteilos) im Oktober vergangenen Jahres das Amt des Bürgermeisters von seinem Vorgänger Edmund Gebner übernahm, hatte er als ein wichtiges Vorhaben ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Gemeinde Rossow genannt. Schon für Edmund Gebner war das der größte Wunsch gewesen. Rossow.

Gerätehaus genügt den Anforderungen nicht mehr

Wie auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung berichtet wurde, könnte dieses Vorhaben demnächst in die Tat umgesetzt werden. Denn das derzeitige Feuerwehrgerätehaus genügt den gestiegenen Anforderungen schon lange nicht mehr. „Für dieses Jahr sind Mittel für die Vorplanung des neuen Gerätehauses eingestellt“, teilte Karola Rambow, Kämmerin des Amtes Löcknitz-Penkun, bei der Vorstellung des Doppelhaushaltes für die Jahre 2022 und 2023 mit. Für den Bau seien in den Folgejahren 500 000 Euro (2023) und 800 000 Euro (2024) vorgesehen. Dabei handele es sich um eine notwendige Vorfinanzierung der Baumaßnahme, die als Kassenkredite beantragt werden müssen. Wenn im nächsten Jahr das Feuerwehrgerätehaus umgesetzt werde, sei ein Kredit in Höhe von 122 500 Euro geplant.“ Es sei jedoch davon auszugehen, dass entsprechende Förderungen eingeworben werden können.

Neues Feuerwehrauto wird vom Land gefördert

„Des Weiteren ist in 2022 für die Löschwasserversorgung eine Zisterne in Rossow geplant, die schon im vergangenen Jahr vorgesehen war“, so die Kämmerin. Im kommenden Jahr sei noch ein Feuerlöschteich im Ortsteil Wetzenow geplant. „Zur Sicherung der Löschwasserversorgung wird zudem schon seit dem letzten Jahr über die Anschaffung eines Wasseranhängers gesprochen. Dieser ist im Haushalt mit 10 000 Euro angesetzt, wird aber zum größten Teil aus Spenden finanziert“, betonte Karola Rambow. Das sei eine sehr schöne Sache für die Gemeinde, weil die Mittel dann für andere Notwendige Maßnahmen eingesetzt werden können. Ein Traktor soll ebenfalls angeschafft werden. Dieser sei im Haushaltsplan als Miete vorgesehen gewesen. „Bei der Aufstellung des Haushaltsplans haben wir festgestellt, dass Mittel freigesetzt wurden. Deshalb haben wir dem Bürgermeister empfohlen, aus wirtschaftlichen Gründen den Traktor zu kaufen.“

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Das Land habe aktuell dazu aufgefordert, freie Mittel einzusetzen und nicht auf Konten zu deponieren. Eine weitere Investition ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die freiwillige Feuerwehr. Dabei soll ein Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) angeschafft werden. „Allerdings wird das Fahrzeug mit 144 700 Euro vom Land gefördert. Der Gesamtpreis beträgt 160 800 Euro. Die Differenz in Höhe von 16 100 Euro ist von der Gemeinde zu tragen.“ Anders als zuvor angekündigt, wurde das Projekt für eine Photovoltaik-Anlage im Bereich der Gemeinde Rossow nicht vorgestellt.

Photovoltaik-Pläne in der nächsten Sitzung

Die bauausführende Lunaco GmbH hatte sich erst kurz vor der Sitzung bei Steffen Tuleya gemeldet und keine Unterlagen eingereicht, sodass der Bürgermeister den Projektvorstellung auf die nächste Sitzung der Gemeindevertreter verschoben hat. Sollte das Gerätehaus gebaut werden, dann muss das Haus auch mit Anlagen und Gerätschaften ausgestattet werden. Dafür seien bereits Mittel eingestellt worden, die aber im nächsten Haushalt konkretisiert werden müssen.

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