VERSUCHTER TOTSCHLAG

Gewalt-Ausbruch in Pasewalk

Gegen einen Verdächtigen wird wegen versuchten Totschlags ermittelt, nachdem er einen Mann an Oberschenkel und Bein schwer verletzt hatte.
Christoph Schoenwiese Christoph Schoenwiese
Die Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Die Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Pasewalk.

Gewalteskalation am Pasewalker Mühlentor! Zehn Streifenwagen sind Sonntagabend dorthin gerufen worden, nachdem Zeugen eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen gemeldet hatten. Eine Person soll dabei Stichverletzungen erlitten haben.

Ein der Polizei bekannter Verdächtiger verletzte einen 22-Jährigen in der Grünstraße mit einem „gefährlichen Gegenstand” am Oberschenkel und Oberkörper schwer. Der Tatverdächtige war stark alkoholisiert und befindet sich derzeit im Gewahrsam des Polizeihauptrevier Pasewalk.

Zwei Opfer konnten Klinik verlassen

Durch die Schlägerei wurden weiterhin ein 36-jähriger Mann und eine 32-jährige Frau verletzt. Sie erlitten jeweils Platzwunden am Kopf sowie Verletzungen am Bein. Die Verletzten mussten im Krankenhaus Pasewalk medizinisch versorgt werden. Die Opfer wurden nach der Behandlung aus der Klinik entlassen. Tatbeteiligt waren deutsche Staatsbürger, die im Landkreis Vorpommern Greifswald wohnhaft sind.

Der Kriminaldauerdienst hatte sofort die Ermittlungen zu den Körperverletzungsdelikten vor Ort aufgenommen. Es wurden bereits Zeugen sowie Beschuldigte vernommen. Auf Grund der Ermittlungen konnte noch am Abend gegen 20.30 Uhr ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden.

Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags

Die Kriminalpolizei Anklam ermittelt nun wegen versuchten Totschlags, schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung. Die Hintergründe der Tat müssen nun weiter ermittelt werden.

Zeugen, welche die Auseinandersetzung ebenfalls beobachtet haben oder Angaben zu den Beteiligten machen können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Pasewalk, Tel: 03973220224, zu melden.

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Kommentare (1)

Bloß gut, daß es "deutsche Staatsbürger" waren, sonst hätten wir die Nationalität nie erfahren, oder?