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Haben die Strasburger Kicker im nächsten Jahr ein neues Heim?

Das Vereinsheim des FC Einheit Strasburg ist alles andere als modern. Von desaströsen Zuständen spricht Trainer Stefan Busse. Jetzt haben die Strasburger Kicker erstes Geld für einen Neubau gesammelt. Und auch die Bürgermeisterin sagt ihr Unterstützung zu.
Das Vereinsheim des FC Einheit Strasburg ist alles andere als modern. Von desaströsen Zuständen spricht Trainer Stefan Busse. Jetzt haben die Strasburger Kicker erstes Geld für einen Neubau gesammelt. Und auch die Bürgermeisterin sagt ihr Unterstützung zu.
Fred Lucius/Archiv

Einen Monat ist Karina Dörk nun Bürgermeisterin von Strasburg, nun hat sie erstmals eine Schirmherrschaft übernommen. Das freut vor allem die Vereinsmitglieder des Fußballvereins. Denn es ist ein Zeichen, auf das sie lange gewartet haben.

"Nicht mehr tragbar", nennt Stefan Busse den Zustand des Vereinshauses des FC Einheit Strasburg auf der Reuterkoppel. Zwar würden die Spielerkabinen noch genutzt. Doch dort zu duschen, würde Busse, der Trainer im Verein ist, keinem empfehlen. "Die hygienischen Zustände sind desaströs", sagt er. Die Leitungen sind alt, die Wände feucht, es schimmelt.

Mit einem Vereinshaus, das man nicht mehr nutzen kann, lässt sich aber nicht viel anfangen. Seit Längerem versucht der Verein deshalb, einen Neubau auf der Reuterkoppel voranzutreiben. Diesem großen Ziel sind sie am Wochenende ein Stück näher gekommen. Verfahren wurde dabei frei nach dem Motto: Wer Hilfe braucht, muss feiern. Und so wurde im Strasburger Stadion ein vereinsinternes Fußballturnier veranstaltet, das zugleich Sportfest und Spendensammelaktion war. Die Taktik ging auf. Die Besucherzahlen waren ordentlich. Der Kompletterlös aus dem Fest geht nun in den Neubau des Vereinshauses. Besser gesagt: Er fließt in die vereinsinterne Kasse, in der die Eigenmittel für einen möglichen Neubau gesammelt werden.

Baubeginn frühestens 2016

Schon im Vorfeld hatte sich der FC Einheit auch um die Unterstützung durch die Stadt bemüht. Bürgermeisterin Karina Dörk wurde gebeten, die Schirmherrschaft für den "Tag der Einheit", auf den das Sportfest getauft wurde, zu übernehmen. Und Dörk übernahm. Sie weiß um den schlechten Zustand des Vereinshauses. Sie sicherte dem Verein auch eine finanzielle Beteiligung der Stadt am Neubau zu. "Es wird eigene Mittel geben", sagt sie.

Mehrere Sponsoren, unter anderem aus Neubrandenburg, konnte der Verein bereits für die Sache gewinnen. Nun bleibt noch abzuwarten, ob und in welcher Höhe ihm Fördergelder für den Neubau des Vereinshauses bewilligt werden. Auf einen möglichen Termin für den Baubeginn will sich Stefan Busse noch nicht festlegen. Karina Dörk spricht vage vom nächsten Jahr.