Fußball-Drittligist Hansa Rostock wird seinem Gegner Penkuner SV vor dem Duell im Landespokal MV eine komplette Reihe an
Fußball-Drittligist Hansa Rostock wird seinem Gegner Penkuner SV vor dem Duell im Landespokal MV eine komplette Reihe an Corona-Tests bezahlen. Jens Büttner
Fußball

Hansa Rostock zahlt Corona-Tests für Pokalgegner Penkun

Am Freitag trifft Drittligist Hansa Rostock im Landespokal MV auf den siebtklassigen Penkuner SV. Der hat weder die finanziellen noch die logistischen Möglichkeiten für Corona-Schnelltests.
dpa
Rostock

Fußball-Drittligist Hansa Rostock wird seinem siebtklassigen Gegner Penkuner SV vor dem Duell im Landespokal Mecklenburg-Vorpommern am Freitag eine komplette Reihe an Corona-Tests bezahlen, um sich selbst keinem Infektionsrisiko auszusetzen. Das berichtete die „Bild”-Zeitung am Donnerstag. „Einige Spieler unseres Gegners kommen aus Polen, einige Spieler arbeiten in Berlin – beides sind Corona-Risikogebiete”, sagte der Vorstandsvorsitzende Robert Marien. „Ein Spiel ohne Testung zu machen, entspricht nicht dem Task-Force-Konzept, das wir fahren. Das würde jeder Argumentation widersprechen.” Ab der 3. Liga sind Corona-Tests vor den Spielen verpflichtend, im Amateurfußball jedoch nicht.

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Da der Landesligist selbst weder die finanziellen noch die logistischen Möglichkeiten dazu hat, organisierte der FC Hansa rechtzeitig zu dem Spiel (Freitag, 15.30 Uhr) Corona-Schnelltests in einem Rostocker Krankenhaus. Allerdings missfällt dem früheren Bundesliga-Club, dass sich der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern als Ausrichter des Pokal-Wettbewerbs nicht an den Kosten beteiligen will. „Ich habe im Vorfeld beim Landesverband gefragt, welche gemeinsame Lösung wir finden können. Leider gab es kein Gespräch, nicht mal einen Anruf. Stattdessen wurde mir fünf Tage später schriftlich mitgeteilt, dass sich weder DFB noch Landesverband beteiligen werden. Das ist sehr enttäuschend”, sagte Marien.

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