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Heiße Ware in herrenloser Sporttasche

Diese unscheinbare Tasche lag im Straßengraben.
Diese unscheinbare Tasche lag im Straßengraben.
Polizei

Ein richtig dicker Fisch ging der Bundespolizei am Wochenende ins Netz. In einer unscheinbaren Tasche fanden die Beamten Cannabis: Anderthalb Kilo!

Bundespolizisten sind auch nachts unterwegs und kontrollieren im Bereich der Autobahn 11 in Richtung Polen. Denn sie wissen: So mancher Kriminelle nutzt den Schutz der Dunkelheit – und hofft, so nicht geschnappt zu werden.

Am Ende ihrer Kontrollnacht entdecken die Beamten auf dem Grünstreifen in Richtung Polen eine Sporttasche. Ein unauffälliges Modell. Doch gut, dass die Beamten sie nicht einfach liegen lassen, sondern untersuchen. Als sie die Tasche öffnen,  kommen insgesamt fünf luftdicht verschlossene Pakete  zum Vorschein. Da die Polizisten vermuten, dass es sich um Drogen handelt, bringen sie die Tasche in das Bundespolizeirevier Pomellen.

Und der Test dort bestätigt den Verdacht der Beamten: Es handelt sich um Cannabis.  1,5 Kilogramm Cannabis mit einem Verkaufswert von rund 7500 Euro! Die Drogen werden sichergestellt und der Bundeszollverwaltung übergeben. Es wird ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Nur Hinweise, wer die Drogen auf dem Grünstreifen entsorgt haben könnte, die gibt es nicht. „Es kommt immer wieder mal vor, dass Diebe, die mitbekommen, dass wir kontrollieren, sich schnell des Diebesgutes entledigen. Das ist kein Einzelfall“, sagt Manina Puck von der Bundespolizeiinspektion Pasewalk.