CORONA-IMPFSTOFF

Impfzentren in Vorpommern-Greifswald einsatzbereit

Fast wie geplant verkündet die Kreisverwaltung in Vorpommern-Greifswald, dass zwei Impfzentren bereit für den Einsatz sind. Dabei bekam der Kreis auch Hilfe von mehreren Partnern.
Auch im Kreis Vorpommern-Greifswald sind zwei Impfzentren kurz vor der Fertigstellung.
Auch im Kreis Vorpommern-Greifswald sind zwei Impfzentren kurz vor der Fertigstellung. Roland Weihrauch (Symbolbild)
Pasewalk ·

Noch bevor ein Impfstoff in der Europäischen Union freigegeben ist, melden immer mehr Landkreise, dass sie bereit seien für die Verteilung. Am Mittwoch hat nun auch Vorpommern-Greifswald verkündet, dass in Greifswald und Pasewalk je ein Impfzentrum fertig sei.

Die Standorte waren bereits länger bekannt, bereits Ende November hatte Landrat Michael Sack (CDU) verkündet, dass die Impfzentren bis Mitte Dezember einsatzbereit seien sollten. Nun hieß es, man sei uneingeschränkt arbeitsfähig, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht. An beiden Standorten fänden letzte Restarbeiten im Rahmen der notwendigen Umbaumaßnahmen statt.

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Breite Unterstützung für Impfzentren

In beiden Zentren wird die Kreisverwaltung logistisch und personell von Partnern unterstützt. „Wir bekommen tatkräftige Unterstützung von der Bundeswehr, der Bundesstiftung Technisches Hilfswerk, von der Universitätsmedizin Greifswald und vom Deutschen Roten Kreuz sowie vom Arbeiter-Samariter-Bund und von der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft“, betonte Sack.

In Greifswald werde vor allem die Universitätsmedizin medizinisches und ärztliches Personal für das Impfzentrum bereitstellen und somit die medizinische Verantwortung übernehmen. Gleiches gilt für die Bundeswehr am Standort Pasewalk. Soldaten unterstützen den Kreis bereits seit Wochen in der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Darüber hinaus gingen immer noch Bereitschaftsbekundungen von Medizinern und medizinischem Fachpersonal ein, die den Kreis bei der Arbeit unterstützen wollen.

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Mehrere Impfungen gleichzeitig möglich – mobile Teams geplant

Die Impfzentren sollen so angelegt sein, dass an jedem Standort bis zu drei Impfstrecken gleichzeitig genutzt werden können. Zudem seien sechs mobile Impfteams geplant, so der Landrat. Diese sollten vor allem Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtungen behandeln und die Immunisierung auch in der Fläche vornehmen.

Die Impfzentren sollen so auch als Verteiler dienen. Zuvor gab es Gerüchte und Unmut, dass Anklam als ehemalige Kreisstadt kein Impfzentrum bekommt. Aus der Verwaltung hieß es dazu, dass bei den Zentren von einem bestimmten Schlüssel ausgegangen werde und die Bevölkerung im Kreis durch die Standorte Greifswald und Pasewalk gut versorgt sei.

Kliniken impfen Personal selbstständig

Nach aktuellem Stand könnten erste Impfungen bereits im Januar erfolgen. Zuerst würden dann Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Angehörige von Risikogruppen, etwa Menschen, die über 80 Jahre alt sind, geimpft werden. Das Personal in den Kliniken des Kreises muss jedoch nicht extra in die Zentren. Um ein unnötiges Risiko zu vermeiden, organisieren die Krankenhäuser die Behandlungen und Logistik selbstständig.

Bereits am Freitag will sich der neue Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Renz (CDU), selbst ein Bild von der Lage in Pasewalk machen und das Abstrich- und Nachverfolgungszentrum in der Pasewalker Kreisverwaltung besuchen.

 

 

 

 

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Kommentare (8)

Wie können die Zentren bereit sein wenn das Wichtigste,Impfstoff, fehlt.Regierung,Propaganda haben nur die große Klappe sonst gar nichts. An Philipp Schulz,nicht rumjammern wenn dich mal welche anstupsen.
[Frage d. Red.: Werte/r Evamaria, die Zentren sind bereit loszulegen, wenn ein Impfstoff verfügbar und vor Ort ist. Was ist Ihr Problem und was meinen Sie mit "anstupsen"? Alles gut bei Ihnen?]

An die Red.
Also ich verstehe schon, was Evamaria meint. Ich habe noch die Erfolgsmeldungen von Herrn Spahn aus Dezember 2019 im Ohr. Wir sind bestmöglich vorbereitet. Wir werden das Virus eindämmen, alles was wir wissen ist, daß das ne Grippe ist. Masken bringen nichts und sonstige Märchen und wie diese Storries in den Medien breit getreten wurden. Ala Wochenschaubeiträge dem Ensieg im Auge. Darauf hin stubst er, die Red. ob diesem Artikel an.

Es handelt sich eben nicht um eine "Grippe". Die Viren unterscheiden sich deutlich im Aufbau und teilweise in der Wirkung. Bei der letzten stärkeren Grippe(Influenza)welle 2017/2018 gab es ca, 25.000 Tote in Deutschland (150 - 250 Tote pro Tag). Leider wurde damals zu spät gegen den verantwortlichen Influenzastamm geimpft.
Sie können die aktuellen Corona-Sterbefälle hochrechnen, dann würden wir ohne die derzeitigen Lockdown-Verschärfungen bei 60.000 - 120.000 Toten nach dem Winter stehen. Dies sollten sich die Corona-Leugner und Verharmloser endlich mal verdeutlichen. Mecklenburg/Vorpommern steht - auch aufgrund der Besiedlungsstruktur - NOCH besser da als andere Bundesländer.
Masken sind ein solider Grundschutz, dies beweist die jahrhundertealte Praxis in unseren Kliniken.
Es sind keine STORYS in den Medien, sie können sich bei unserem medizinischem Personal erkundigen. Die Bemerkung mit den "Wochenschaubeiträgen" und dem "En(d)sieg" sind dann einfach nur noch peinlich und unanständig.
Ich kann nur noch an die Vernunft appellieren, schaut euch um, schützt eure älteren Familienmitglieder, bleibt gesund!

Sie haben mich leider missverstanden, Die angesprochenden Zitate / Behauptungen stammen nicht von mir, sondern teilweise von Herrn Spahn, der rest aus den Medien zum Beginn der Epedimie Einde 2019 / Anfang 2020.

"Regierung,Propaganda haben nur die große Klappe sonst gar nichts"
Kannst wohl auch nur von 12 bis Mittag denken, wenns überhaupt soweit reicht...
Dass man vllt erstmal die Infrastruktur schafft um einsatzbereit zu sein wenns so weit ist, dadrauf kommen du und deine braunen Quatschdenker auch nicht.
Warum regst du dich überhaupt auf? Für dich und deine denkunfähigen Quatschmaultaschen existiert doch das Virus gar nicht.

Paranoiden Schizophrenie ist behandelbar.
Ich bitte Sie sich bei Ihrem Schamanen vorzustellen.
Jemand der in allem und jeden braun, rechts und böse sieht, muss gewaltig einen an der Klatsche haben.

Das man, einem nicht bekannte Menschen siezt, mag Ihnen nicht geläufig sein, weil Sie in einem Käfig oder einer Buchte großgezogen wurden. Es sei Ihnen damit verziehen.

Nennen wir ihn doch einfach Kaspar Hauser.

doch wie bekannt der Pommerndödel. Sieht man doch an der Schreibweise.