ADVENTSMARKT

In Strasburg fährt der Weihnachtsmann in einem Oldtimer vor

Der Strasburger Weihnachtsmarkt war einer der ersten in der Region. Die Meinungen über den Markt gingen weit auseinander. Einig waren sich aber alle: der Oldtimer mit Hänger, der den Bärtigen brachte, war der Kracher!
Fred Lucius Fred Lucius
Als das Rentier auf dem Oltimer-Trecker auf den Strasburger Markt fuhr, herrschte großes Staunen: Auf dem Anhänger
Als das Rentier auf dem Oltimer-Trecker auf den Strasburger Markt fuhr, herrschte großes Staunen: Auf dem Anhänger saß der Weihnachtsmann. Fred Lucius
Gerhard Kähne mit seinem Oldtimer-Mobil nebst Anhänger und Weihnachtsmann (Jürgen Rossow) verteilten auf dem Ma
Gerhard Kähne mit seinem Oldtimer-Mobil nebst Anhänger und Weihnachtsmann (Jürgen Rossow) verteilten auf dem Marktplatz Geschenke. Fred Lucius
Strasburg.

Da hätte wohl jedes Jurymitglied die 6,0 gezückt. Ein echter Hingucker war auf dem Strasburger Weihnachtsmarkt der Oldtimer mit Hänger, mit dem Gerhard Kähne als Besitzer und verkleidetes Rentier Rudolf den Weihnachtsmann (Jürgen Rossow) auf den Marktplatz chauffierte. „Seit Oktober habe ich immer wieder mal an der Gestaltung gebastelt“, sagt Kähne, der mit dem Weihnachtsmann Geschenke an die Kinder verteilte. Der kurze Regenschauer hielt Eltern mit ihren Kindern nicht davon ab, sich anzustellen und mit dem ein oder anderen „Lieber, guter Weihnachtsmann…“ um eine Gabe zu bitten.

Während das Urteil zu dem Oldtimer-Gespann mit einem Nach-oben-Daumen klar ausfiel, gingen die Meinungen über den Markt auf dem Markt weit auseinander. In den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung an und in der Schmeling-Halle statt. „Dort kommt doch kein Weihnachtsflair auf. Schauen sie sich die schöne Tanne hier auf dem Markt an. Für uns ist das der beste Weihnachtsmarkt seit Jahren“, meinte Sieglinde Müller.

Die Meinungen gehen auseinander

„Sind das hier zwei Veranstaltungen? Was sollen die Buden hier vor der Kirche? Und die Klamotten-Verkäufer auf dem Markt? Da muss die Bürgermeisterin aber noch lernen“, regte sich eine ältere Strasburgin mit Rollator am Kirchvorplatz auf. Auch Händler, Vereinsmitglieder oder Hobbykünstler hatten eine differenzierte Sicht. „In anderen Städten ist auch alles auf dem Markt. Das hätten wir besser gefunden“, sagte Doris Kreibich vom Arbeitslosentreff Strasburg.„Ich finde es gut, wenn auch die historischen Gebäude beim Weihnachtsmarkt mit genutzt werden“, sagte hingegen Dörte Schmidt, die im Museum „Taschen für alle Fälle“ anbot. Draußen in einem Verkaufsstand würden die Sachen schnell klamm werden. Für die Mitglieder des „Fotoklubs 3 Meere“ wäre in einer Verkaufsbude der Platz noch begrenzter als im Museum, war sich Sabine Hanusch sicher.

„Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt liefen ja schon seit April. Die Auswertung des Jahres 2018 hatte ergeben, dass nicht alle Händler in der Kälte stehen wollen. Da haben wir nach Möglichkeiten gesucht. Ich denke, wir haben eine guten Kompromiss gefunden“, sagte Bürgermeisterin Heike Hammermeister-Friese. Entspannt sah die Diskussion Solveig Wegener: „Das ist mal etwa Neues. Warum nicht? Die Strasburger werden sich daran gewöhnen. Wichtig ist, dass bei solchen Sachen alle an einem Strang ziehen.“

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