Beim Hufeisen-Wurf sammelten die Gastgeber von der Jugendwehr Neuensund ordentlich Punkte. Am Ende hatten sie die Nase vorn.
Beim Hufeisen-Wurf sammelten die Gastgeber von der Jugendwehr Neuensund ordentlich Punkte. Am Ende hatten sie die Nase vorn.
Gar nicht so einfach war das Melken am Gummi-Euter. Hier probierten sich die Jugendlichen aus Damerow aus. Die Station wurde v
Gar nicht so einfach war das Melken am Gummi-Euter. Hier probierten sich die Jugendlichen aus Damerow aus. Die Station wurde von Joop und Els Krabben betreut.
Geschicklichkeit war an der ersten Station auf dem Neuensunder Gutshof gefragt: Die Krugsdorfer meisterten das Zurücklege
Geschicklichkeit war an der ersten Station auf dem Neuensunder Gutshof gefragt: Die Krugsdorfer meisterten das Zurücklegen einer Strecke über Kisten sehr gut.
Jugendwehr

Junge Gastgeber haben bei Feuerwehr-Wettkampf die Nase vorn

Mit dem Marsch der Jugendwehren startete die einwöchige Festwoche zum 700-jährigen Bestehen der Gemeinde Neuensund. Acht Wehren stellten sich dem Wettbewerb.
Neuensund

Zum Geburtstag sollte man sich nicht die Show stehlen lassen. Ob sich das die Mitglieder der Neuensunder Jugendwehr und ihre Betreuer beim Marsch der Jugendwehren am Sonnabend in dem Strasburger Ortsteil gedacht haben? Wohl eher nicht. Trotzdem ließen sich die Gastgeber die Butter nicht vom Brot nehmen, nach dem Absolvieren der im Dorf verteilten Stationen hatten sie die Nase vorn. Vor allem beim Hufeisen-Werfen, beim Melken und an der Kübelspritze waren die Neuensunder stark. „Natürlich wussten auch unsere Leute nicht, welche Stationen sie erwarten. Alles andere wäre ja unfair gegenüber den anderen gewesen“, sagte die Neuensunder Jugendwartin Katrin Graf.

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Autakt für Festwoche zum 700. Jubiläum

Der Marsch der Jugendwehren bildete den Auftakt für die einwöchige Festwoche zum 700. Bestehen des Ortes (der Nordkurier berichtete). Nach der Begrüßung durch Strasburgs Bürgermeisterin Heike Hammermeister-Friese und Gemeindewehrführer René Gosse gingen acht Mannschaften an den Start und absolvierten auf der rund zwei Kilometer langen Strecke acht Stationen, bei denen es vor allem um Geschicklichkeit und Zeit ging.

Das stärkt die Gemeinschaft

„Schön, dass es mit den Wettbewerben wieder losgeht. Die Kinder und Jugendlichen wollen wieder raus“, meinte Jugendwart Dirk Uteg von der Wehr Wilhelmsburg/Eichhof, die mit acht Kindern und Jugendlichen dabei war. Auch die Krugsdorfer, die mit ihrem neuen Mannschaftstransportwagen angereist waren, nehmen solche Wettbewerbe gerne mit, wie Jugendwart Alexander Newsky meinte. Die Platzierung spiele dabei gar nicht so eine große Rolle. „Wichtig ist, dabei zu sein. Das stärkt auch die Kameradschaft untereinander“, betonte der Krugsdorfer. Zudem würden die Kinder und Jugendlichen auch einmal andere Orte näher kennenlernen, in Neuensund waren zehn Krugsdorfer dabei.

Landwirte betreuen eine Station

Lob für die Organisatoren gab es von Veit Gräfenhain, Jugendwart in Damerow. „Das ist sehr gut organisiert. Schön, dass auch Einwohner beim Stationsbetrieb einbezogen wurden“, sagte Gräfenhain an der Melk-Station, die von Landwirt und Ortsvorsteher Joop Krabben und seiner Frau Els betreut wurde. Bevor sich die Kinder und Jugendlichen auf den Melkschemel setzten, zeigte Joop Krabben, wie es am besten mit dem Melken funktioniert. Hinter den Gastgebern als Sieger gab es diese Platzierungen: 2. Krugsdorf, 3. Schönwalde, 4.Wilhelmsburg/Eichhof, 5. Strasurg, 6. Blumenhagen, 7. Damerow, 8. Jatznick.

Fest geht weiter

Im Rahmen der Festwoche folgte am Sonntag ein musikalischer Spaziergang von der Dorfkirche zum Kornspeicher. Morgen um 19 Uhr wird es im Kornspeicher auf dem Gutshof einen Heimatabend unter dem Motto „Eine Zeitreise in bewegte Jahrzehnte“ geben, bei dem Alt-Neuensunder und Alteingesessene Erinnerungen und Episoden vortragen. Auch eine Fotodokumentation ist geplant. Die Festwoche findet am 2. Juli ihren Abschluss mit einem bunten Festprogramm ab 10 Uhr.

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