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Klau-Alarm! Und wieder trifft es eine Feuerwehr

Das hat System: Einbrecher haben es auf die Feuerwehren in der Region abgesehen. Es vergeht keine Woche, in der es nicht eine andere Wehr trifft. Jetzt hat es die Rothenklempenower Kameraden erwischt.

Die Wehr in Rothenklempenow hatte noch Glück. Ihre Ausrüstung wurde nicht gestohlen. Der entstandene Schaden hält sich im Rahmen.
Denny Kleindienst Die Wehr in Rothenklempenow hatte noch Glück. Ihre Ausrüstung wurde nicht gestohlen. Der entstandene Schaden hält sich im Rahmen.

Schon wieder hatten es Kriminelle auf eine Feuerwehr in der Region abgesehen: In der Nacht zum Mittwoch sind Unbekannte in das Gebäude der freiwilligen Feuerwehr in Rothenklempenow eingestiegen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, entwendeten die Täter einen Beamer im Wert von 300 Euro. Weitere Geräte wurden nicht gestohlen. Doch das Schockierende ist nicht immer die Schadenssumme, sondern die Tatsache, dass es Einbrecher auf die Feuerwehren in unserer Region abgesehen haben. Allein, wenn man die letzten Einbrüche aufzählt – Rothenklempenow in der Nacht auf den 2. Dezember, Papendorf in der Nacht auf den 25. November, Blankensee in der Nacht auf den 23. November –, sind das drei Einbrüche in zehn Tagen. Oder anders: alle drei Tage ein Einbruch bei einer Feuerwehr im Grenzgebiet.

Im September war schon bei der Wehr in Boock, im August bei der in Nadrensee eingebrochen worden. Unter anderem. Die Schadenshöhe variierte in jedem Fall. Während in Nadrensee eine Spezialpumpe zwar hingestellt, dann aber stehen gelassen wurde, hatte die entwendete Pumpe in Blankensee allein einen Wert von 15 000 Euro. Besonders gern nehmen die Einbrecher offenbar Kettensägen mit.

Die Polizei teilt zum jüngsten Fall in Rothenklempenow mit: „Ob ein Zusammenhang mit weiteren Einbrüchen in Feuerwehrgebäude in den letzten Wochen besteht, wird Teil der Ermittlungen der Kriminalpolizei sein.“

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