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Laufstegfest: So wie die richtigen Models

Kindermodendesignerin Sylke Gueffroy (rechts oben) mit einigen ihrer 27 Models.

VonAngela StegemannFesche Mode, Sonnenschein und Hunderte gutgelaunte Leute. Das passte so richtig zum Pasewalker Laufstegfest.Pasewalk.27 große und kleine ...

VonAngela Stegemann

Fesche Mode, Sonnenschein und Hunderte gutgelaunte Leute. Das passte so richtig zum Pasewalker Laufstegfest.

Pasewalk.27 große und kleine Models scharen sich vor der Modenschau um die Kindermoden-Designerin Sylke Gueffroy. Trotzdem bleibt diese die Ruhe selbst. Viele aus der Truppe sind seit Langem ein eingespieltes Team. Seit 2007 gibt es Juel-Design, seitdem sind die Hobby-Models vor allem auf Modenschauen in der Region zu finden.
Dann klappte tatsächlich alles reibungslos. Die Gueffroy-Models reihten sich während der anderthalbstündigen Modenschau auf dem 30Meter langen Laufsteg in die Reihe derjenigen ein, die weder stolperten oder vom Laufsteg fielen. Fast wie die Profis.
Dabei bangten die Organisatorinnen vom Pasewalker Unternehmerverein Kerstin Schultz, Kristina Schröder-Mundt und Christin Rodewald noch kurz vorher. Im benachbarten Prenzlau fand zeitgleich auf der Landesgartenschau eine große Modenschau statt. Doch alle Befürchtungen waren offenbar unbegründet. Hunderte Mode- und Feierbegeisterte fanden sich am Laufsteg ein.
Und alle staunten: Denn nicht die schicken Hobby-Models eröffneten den Reigen, sondern die Bauleute der Firma Röwer. Am Ende des Laufsteges stand ein Kasten Bier. So wollte die Stadt Dankeschön sagen. Vorarbeiter Olaf Siebert brachte zur Verstärkung seine Enkelinnen Jette und Finja mit.
Doch dann ging es richtig los. Mode von G & M, Juel-Design, Sport 2000 und Gina Laura war zu sehen. Als die Models von Cult-Jeans über den Laufsteg spazierten, fühlten sich die Pasewalker in Karnevalszeiten zurückversetzt, denn es regnete Bonbons. Die Frühlingsblumen auf dem Neuen Markt bekamen Konkurrenz. Denn die Kleidung auf dem Laufsteg überbot sich mit leuchtenden Farben. Grün und blau trägt die Sau? Das war einmal. Selbst ein Orange und Pink kann man mixen. Sogar die Schuhe strahlen. Dafür sorgte während der Modenschau das Schuh-Eck Funk. Accessoires steuerte das Schreib-Eck bei. Was frisurenmäßig angesagt ist, präsentierte der Salon Picobello.
Zuschauer, die Glück hatten, ergatterten einen Wohlfühlplatz in einem der Shell-Liegestühle. „So, jetzt habe ich Lust auf Mode“, meinte Karin Arndt. Doch dann blieb sie doch noch stehen, denn die Models wurden von zwei Kinder-Paaren des Tanzclubs Pasewalk-Strasburg abgelöst. Kim und Max sowie Michelle und Max führten ihr Können vor.
Dann aber hielt die Leute nichts mehr am Laufsteg. Bei Bier, Wein und Gegrilltem ließ es sich gut plaudern. Wer dann doch noch wollte, konnte bis 22 Uhr in den Geschäften bummeln.