FEUER IM WOHNHAUS

Lauter Knall am Abend schreckt Pasewalker auf

Am Donnerstagabend haben Bewohner eines Hauses im Pasewalker Gemeindewiesenweg einen großen Schrecken bekommen. Die Kripo ermittelt wegen Brandstiftung.
Unbekannte verübten in diesem Gebäude im Pasewalker Gemeindewiesenweg einen Brandanschlag. Auf dem Korridor, der zu Räumen eines Pflegedienstes und eines Trainingscenters führt, wurde eine Flüssigkeit ausgegossen und angezündet. Die Eigentümer befanden sich im Gebäude und alarmierten die Feuerwehr.
Unbekannte verübten in diesem Gebäude im Pasewalker Gemeindewiesenweg einen Brandanschlag. Auf dem Korridor, der zu Räumen eines Pflegedienstes und eines Trainingscenters führt, wurde eine Flüssigkeit ausgegossen und angezündet. Die Eigentümer befanden sich im Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Rainer Marten
Pasewalk.

Uwe Moos und seine Ehefrau wollten den Donnerstag als ganz normalen Abend am Fernseher beenden. Doch kurz vor 21 Uhr erschütterte eine heftige Explosion ihr Haus im Pasewalker Gemeindewiesenweg. Im Gebäude flogen Verankerungen der Leichtbaudecken aus ihren Halterungen, Teile der Decke wurden hin und her gewirbelt. „Nach dem ersten Schock bin ich dann hinaus auf den Flur, um zu sehen, was los ist; ich sah die hängenden Deckenteile und habe dann einen brenzligen Geruch gespürt: Feuer!“, erzählt er. „Das schaffen wir nicht, ruf die Feuerwehr“, habe er dann noch seiner Frau zugerufen. Die Wehr war Minuten später vor Ort. Dieser schnellen Reaktion ist es zu verdanken, dass der Familie das Wohnhaus und zwei weiteren Unternehmen die Geschäftsräume erhalten blieben. Allerdings ist die Haushälfte wegen der Rauch- und Rußbildung nicht nutz- und bewohnbar.

Der Besitzer ist erschüttert

Was sich noch am Abend herausstellte, erschütterte dann nicht nur die Eigentümerfamilie Moos, sondern auch die Mieter der Geschäftsräume – ein privater Pflegedienst und ein Trainingscenter: Das Feuer war offenbar ein kalkulierter Brandanschlag! Nach ersten Erkenntnissen müssen ein oder mehrere Unbekannte das Gebäude kurz vor 21 Uhr betreten haben. Auf dem gesamten Korridor wurde eine brennbare Flüssigkeit ausgeschüttet und angezündet. Der ganze Raum muss kurz in voller Ausdehnung gebrannt haben. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Weil innerhalb des Gebäudes die Räume verschlossen waren, konnten der oder die Brandstifter dort kein Feuer legen. „Ich bin erschüttert, wie brutal man hier vorgegangen ist“, sagt Uwe Moos, der vor rund zehn Jahren das Gebäude erworben und dann saniert hat.

Ein Brandursachenermittler nahm das Gebäude am Freitag in Augenschein. Darüber hinaus hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Nach ersten Schätzungen verursachten Explosion und Feuer rund 20.000 Euro Sachschaden.

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