Mia-Leiterin Klaudia Wildner-Schipek
Mia-Leiterin Klaudia Wildner-Schipek NK-Archiv
So ähnlich soll der Arch-Noah-Spielplatz am Löcknitzer Begegnungszentrum Mia schon bald aussehen. Im Mittelpunkt ste
So ähnlich soll der Arch-Noah-Spielplatz am Löcknitzer Begegnungszentrum Mia schon bald aussehen. Im Mittelpunkt steht ein Spielschiff, die Arche. ZVG
Seit dem Sommer 2020 gibt es das deutsch-polnische Begegnungszentrum Mia in Löcknitz.
Seit dem Sommer 2020 gibt es das deutsch-polnische Begegnungszentrum Mia in Löcknitz. ZVG
Vorhaben

Löcknitzer Kinder bekommen einen ausgefallenen Spielplatz

Die Gemeinde Löcknitz bekommt einen weiteren Spielplatz. Am Begegnungszentrum Mia entsteht etwas ganz Außergewöhnliches. Und das Ganze soll schon im Juni fertig sein.
Löcknitz

Der Baustart ist erfolgt. Und schon Ende Juni sollen Kinder in Löcknitz auf einem neuen Spielplatz herumtollen können. Gebaut wird ein von der „Aktion Mensch“ geförderter inklusiver Arche-Noah-Spielplatz am deutsch-polnischen Begegnungszentrum Mia in der Straße Am See.

Der Hersteller von Spielplatzgeräten, die Firma Kompan, habe einen Spielplatzbauer aus Tessin mit der Ausführung beauftragt, berichtet Mia-Leiterin Klaudia Wildner-Schipek. Ab 7. Juni sollen dann die Geräte aufgebaut und ab 14. Juni der Aufprallschutz aufgetragen werden. Anschließend stelle der Zaunbauer den notwendigen Schutz auf. „Somit kann der Spielplatz pünktlich zum Ferienbeginn und zu Kinderwoche im Mia den Jungen und Mädchen aus Löcknitz und Umgebung zur Verfügung gestellt werden“, sagt Klaudia Wildner-Schipek.

Lesen Sie auch: Alte Löcknitzer Gaststätte ist jetzt ein Gotteshaus

Seit dem Sommer 2020 gibt es in Löcknitz das Zentrum Mia. Begegnung und Austausch stehen nach den Worten der Leiterin an erster Stelle. Kindergartenprojekte, Musik- und Theater AG, offene Jugendarbeit, Konzerte, Ausstellungen, Nachhilfeunterricht und zuletzt auch Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge – das Angebot sei breit gefächert und bringe Jung und Alt zusammen.

Wunsch nach Wohlfühloase für Kinder

„Mit der Fertigstellung des Hauses wuchs bald der Wunsch nach einer Wohlfühloase mit Spielgeräten für die Jüngsten“, erinnert Klaudia Wildner-Schipek. Im Mittelpunkt der feierlichen Eröffnung des Begegnungszentrums habe damals das Kindermusical „Arche Noah“ gestanden, das auch gleich Pate für den sehnlichst gewünschten Spielplatz wurde. Die biblische Arche Noah als Sinnbild für Schutz und Geborgenheit spiegele die alltägliche Arbeit des Zentrums wider.

Für das Projekt habe man sich schon im Sommer 2020 die „Aktion Mensch“ als Partner vorstellen können. Corona-bedingt seien Termine immer wieder verschoben worden. Im August 2021 hätten sich schließlich Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariates Berlin, der Caritas, der Katholischen Gemeinde, der Bürgermeister und der Amtsvorsteher mit den Vertretern von „Aktion Mensch“ und der ausführenden Firma in Löcknitz getroffen. Es sei ein Konzept für den inklusiven, barrierefreien Spielplatz erarbeitet worden, der mit Spielgeräten ausgestattet werde, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen und die verschiedene Fähigkeiten bei den Kindern beanspruchen. Am 8. Februar sei dann mit den Kooperationspartnern „Aktion Mensch“ und Rewe im Rahmen der Aktion „ein Stück zum Glück“ eine Vereinbarung unterzeichnet worden. Anschließend sei das Gelände vom Löcknitzer Bauunternehmen Ruff vorbereitet worden.

Gestaltet werde in den nächsten Wochen die Spielfläche unter dem Motto „Arche Noah“ mit einem Spielschiff, der Arche.

Mehr lesen: Auch Löcknitz hat nun eine Anlaufstelle für Ukraine-Spenden

zur Homepage