220 MITARBEITER BETROFFEN

Massenentlassungen beim Lila Bäcker

Das Unternehmen „Unser Heimatbäcker” entlässt rund 220 Mitarbeiter. Allein in Pasewalk sind 50 Beschäftige betroffen.
Fred Lucius Fred Lucius
Beim Lila Bäcker stehen Entlassungen an, von 50 Mitarbeitern in Pasewalk ist die Rede, von 130 Mitarbeitern am Standort Gägelow.
Beim Lila Bäcker stehen Entlassungen an, von 50 Mitarbeitern in Pasewalk ist die Rede, von 130 Mitarbeitern am Standort Gägelow. Fred Lucius
Pasewalk.

Was einige mit dem Geschäftsführer-Wechsel Mitte Februar vermutet haben, tritt nun ein: Das Unternehmen „Unser Heimatbäcker” (Lila Bäcker) Pasewalk wird Mitarbeiter entlassen. Nachdem der Nordkurier und der NDR darüber berichtet hatten, reagiert nun der neue Geschäftsführer Stefan Blaschak in einer eilig zusammen geschriebenen Pressemitteilung. Darin heißt es, dass das Unternehmen "Unser Heimatbäcker" die Produktion seiner Backwaren neu ordnen wolle. Kurzum: "Mit den Veränderungen ist der Verlust von circa 220 Arbeitsplätzen an den drei Standorten Gägelow, Dahlewitz und Pasewalk verbunden."

Entsprechende Informationen bestätigte im Vorfeld schon Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), dem Nordkurier. In Pasewalk seien die Mitarbeiter am Mittwochvormittag während einer Informationsveranstaltung über den Schritt in Kenntnis gesetzt worden. Die Beschäftigten beim Lila Bäcker müssten Dahms zufolge jetzt ausbaden, was Entscheidungsträger im Unternehmen in der Vergangenheit verursacht hätten. Der NGG-Landesgeschäftsführer riet den Mitarbeitern, gegen die Kündigung zu klagen.

Der Mindestlohn ist schuld

Die 220 Mitarbeiter werden laut Pressemitteilung einem Wachstumskurs geopfert. Gründe für die Entlassungen sind laut Blaschak unter anderem der gesetzliche Mindestlohn und "kräftige Kostensteigerungen", die nicht mehr allein durch höhere Preise und entsprechend höhere Umsätze hätten ausgeglichen werden können, so Geschäftsführer Blaschak weiter.

Gleichzeitig arbeite der Heimatbäcker aber an Maßnahmen, die die Attraktivität der Berufe im Bäckereihandwerk erhöhen sollen. Qualifizierte Mitarbeiter seien die Vorraussetzung, um die Wachstumsstrategie des Unternehmens zu gewährleisten.

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Kommentare (14)

ihr trauriger Blick sagt im Prinzip alles.
an frauen und an miesen managern sowie unfähigen politikern aller ebenen geht die welt zugrunde und offenbar auch die Kleinschreibung *seltsam guck* regards mica

manager sind z.b. bezirksleiter, vorstände von Großunternehmen oder Geschäftsführer von Gesundheits?kassen oder Vorstände von Wohlfahrts?verbänden wie awo, caritas, DRK und der evangelischen Diakonie (mit Einschränkungen). *kopfschütt*

Tabletten wieder nicht genommen?

Anders ist Ihr wirres Geschreibe kaum zu erklären.

Hallo,
mich würde mal eine Stellungnahme der so aktiven Bürgermeisterin und ihrem Gefolge sehr interessieren.
Erst geht die Pommersche Fleisch und Wurst Waren GmbH sank und klanglos unter nun ist der Heimatbäcker mit der 1. Entlassungswelle dran... und so weiter. Pasewalk wird ebenso bald sang und klanglos untergehen.
Was sagt denn der ach so wichtige Staatssekretär für Vorpommern denn da zu , ich hab die Antwort nämlich Nichts. Ich könnte die Fragestellung noch weiterführen, jedoch was bringt es , ausser Nichts.
Alle die eigentlich Verantwortung für die Region übernommen haben , tangiert es überhaupt nicht, denn deren Geldbeutel wird jeden Monat kräftig gefüllt.
Es ist nur traurig für eine Region die durch die Politik in Schwerin und auch selbst in Pasewalk abgeschrieben ist.

ist "abgebrannt". Wenn die uns aus Mecklenburg schon extra einen Staatssekretär nach Vorpommern schicken, dann nicht ohne Grund. Es sieht nicht gut aus für Restpommern. Die Lage ist ernst! Aber nun sag uns doch mal Claudia, wo du dir deine Brötchen kaufst? Beim Bäcker oder im Supermarkt?

Ich bin in Pasewalk geboren und habe dort meine ersten Lebensjahre verbracht, aus diesem Grund schaue ab und an mal was da so abgeht. Resultat ist nur noch ein Kopf schütteln.
Und meine Brötchen kaufe ich bei Bäcker , der seine noch selbst herstellt und sie nicht aus China als beligen Rohling bezieht.
Hauptgrund für meinen Kommentar war eigentlich nur der, das sich die Frau Bürgermeisterin der noch Stadt Pasewalk , sich mal nicht feiern läst , sonder sich um die wirklichen Belange der Stadt kümmert. Der Motor einet jeden Region ist die Wirtschaft und das Handwerk , nur speziell im Pasewalk ist es anders . Hier baut man ei e Pflegeheim nach dem anderen oder nutzt leerstehende Ladenlokale mal eben als Tagespflegestätte. Mehr braucht man nicht zu sagen .

ist nur folgerichtig, weil doch immerhin die Altgewordenen dageblieben sind. Doch schon in 20 Jahren reißen sie die neuen Altenheime wieder ab. In meiner Heimatstadt Demmin ist alles das, was du bemängelst auch nicht besser. Einschließlich Bürgermeister! Nicht ohne Grund lebe ich schon seit 14 Jahren in der Schweiz.

ändert das politische System - Politiker welche sich nicht um die Wirtschaft Fortschritt Bildung und soz. Sicherheit im eigenen Lande kümmern taugen nichts - was nützen ,, Freiheit und Demokratie,, ein land in dem wir gut und gerne leben - hohle Worte ohne Verpflichtung und unverbindlich - auf der Basis von Hartz 4 oder der neueste Schrei - bargeldlose Zahlungsverkehr - ihr seid Gefangene des Systems - früher nannte man das Leibeigenschaft - ist hart - mal drüber nachdenken

Wie sieht Ihr Wirtschafts- und Finanzsystem aus? Wenn ich mir Ihren Kommentar durchlese, schimmert da der vollendete Kommunismus durch? Oder soll jeder sich selbst Arbeitgeber sein? Mündet in die seit einigen Jahrhunderten ausgestorbene und unterernährte Komplett-Selbstversorgung.

Das ist der Grund warum die Kunden weg bleiben. Aber auch in der Qualität ist der Lila Bäcker nicht der beste. Vielleicht sollte man sich auf die Tugenden des Handwerks zurück besinnen. Kleineres Sortiment nach Handwerks Art gebacken ohne Zusätze aber dafür mit Zeit, dann kommen auch wieder die Kunden. Auf keinem Fall weiterhin Industrie Brote.

Das ist der Grund warum die Kunden weg bleiben. Aber auch in der Qualität ist der Lila Bäcker nicht der beste. Vielleicht sollte man sich auf die Tugenden des Handwerks zurück besinnen. Kleineres Sortiment nach Handwerks Art gebacken ohne Zusätze aber dafür mit Zeit, dann kommen auch wieder die Kunden. Auf keinem Fall weiterhin Industrie Brote.

Die Bürgermeisterin macht mit Blümchen verteilen und Geburtstagsgrüße auf sich aufmerksam…. Null Wirtschaftsförderung… keine Vision… ein Staatssekretär Dahlemann… viele qualifizierte Fachkräfte in den Ausschüssen der Stadt, die alle das Schicksal der Stadt und Region steuern… die Pommersche abschmieren lassen, nun der Lila Bäcker… im Schloss Krugsdorf sitzt dieselbe Person die vor Jahren 5 Millionen Subventionen –„Steuergelder“ verhunzt hat und alle machen die Augen zu, keiner trägt die Verantwortung… Eine Stadt wie Pasewalk… zwei Autobahnanbindungen… Flugplatz…. Bahnstrecke… im Rücken die Metropole Stettin mit im Ballungsgebiet mehr Einwohner als ganz MV… 1,5 Stunden bis Berlin… usw. Es macht sich bemerkbar, dass die meisten Leute mit Gehirnmasse unser Örtchen schon vor langer Zeit verlassen haben…. Schande und Schade!

sollen die Dagebliebenen nicht belehren wollen! Im Hinterland ist es viel schwerer als du denkst. Der Niedergang schein unaufhaltbar. Und Stettin spricht polnisch.

Noch, möchte man sagen. Wenn Stettin's rechtmäßige Erben sich endlich besinnen und ihr Erbe geltend machen würden, würde auch Pasewalk ganz schnell wieder vom Rand in die Mitte rücken. Blühende Landschaften hat man den sog. "Ostdeutschen" versprochen und die sog. "Ostdeutschen" waren davon so berauscht, dass sie darüber sogar vergessen haben, dass sie die Mitteldeutschen sind. "Es existiert kein völkerrechlich wirksamer Akt, mit dem Teile des Deutschen Reiches von diesem abgetrennt wurde." sagte Theo Waigel, CSU auf dem Schlesiertreffen 1990. Ein Blick in die Protokolle der Potsdamer Konferenz. Weder Subjugation noch Annexion. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte die Vereinbarungen immer wieder, so auch in seinem Urteil 1 BrV 1/73 https://bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/380964 Wir haben es hier mit Erben zu tun, die ihr reiches Erbe nicht antreten und sich aber beklagen, wie arm sie doch dran sind. Das Wort Reich steckt nicht zufällig auch im Wort Reichtum. Ius sanguinis und das Ausstellungsdatum des Staatsangehörigkeitsgesetz weisen den Weg. Erbscheine gibt's bei der Ausländerbehörde. Einfach nach "gelber Schein" fragen.