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Mehr Langzeitarbeitslose in der Region

VonFred LuciusDer Arbeitsmarkt in der Region kommt langsam in Schwung. In Pasewalk und Ueckermünde sanken die Quoten im April zum Teil deutlich. Aber es gibt ...

VonFred Lucius

Der Arbeitsmarkt in der Region kommt langsam in Schwung. In Pasewalk und Ueckermünde sanken die Quoten im April zum Teil deutlich. Aber es gibt auch negative Nachrichten.

Ueckermünde.In der Uecker-Randow-Region gibt es immer mehr Langzeitarbeitslose. Von den 6024 erwerbslosen Männer und Frauen sind derzeit 1605 ein Jahr und länger ohne Job. „Die Zahl steigt ständig“, sagt Christian Gärtner, Geschäftsführer des Jobcenters Vorpommern-Greifswald Süd in Pasewalk. Hintergrund für den Anstieg sind die wegen zurückgehender Gelder sinkenden Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose. „Diese Maßnahmen haben die Arbeitslosigkeit unterbrochen“, meint Gärtner. Im Bereich des Jobcenters sind im Raum Pasewalk 37,4 Prozent aller Erwerbslosen langzeitarbeitslos, in Ueckermünde sind es 36,2 Prozent. Derzeit gibt es 419 Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs). Das sind nur noch zwei Drittel des Vorjahresniveaus. Gärtner zufolge entspricht die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in der Region mit 6344 in etwa dem Vorjahreswert. Gesunken indes ist von März zu April die Arbeitslosenquote in der Uecker-Randow-Region. „In Pasewalk verringerte sie sich um 0,8 auf nun 18 Prozent, in Ueckermünde um 0,5 auf 17 Prozent“, sagt Jutta Kasel, Teamleiterin der Arbeitsagentur. Während sich der Arbeitsmarkt von Januar bis März eher schwach zeigte, gab es im April eine deutliche Reduzierung. „Man muss aber auch sagen, dass es im Vorjahr weniger Arbeitslose und geringere Quoten gab“, so die Agenturchefin. Auf dem Arbeitsmarkt gebe es derzeit keine große Nachfrage bei Stellenbesetzungen. Saisonbedingte Einstellungen seien bereits erfolgt.