KONTROLLE VON RECHTEM TREFF

Nächtlicher Angriff auf Polizisten in Löcknitz

19 Streifenwagen, drei verletzte Polizisten und zwei Festnahmen: Sonntagnacht kam es zu einem Großeinsatz der Polizei in Löcknitz. Die Lage eskalierte, nachdem ein 28-Jähriger festgenommen wurde.
In Löcknitz versuchte ein 51-Jähriger einen Festgenommenen zu befreien. Die nächtliche Situation war aufgeheizt Am Ende waren 19 Streifenwagen im Einsatz.
In Löcknitz versuchte ein 51-Jähriger einen Festgenommenen zu befreien. Die nächtliche Situation war aufgeheizt Am Ende waren 19 Streifenwagen im Einsatz. Nordkurier
Löcknitz.

Während eines Polizeieinsatzes aufgrund eines Lagerfeuers ist es am Sonntag in Löcknitz zu mehreren teils aggressiven Angriffen auf Polizisten gekommen. Am Ende waren 19 Streifenwagen aus mehreren Revieren am Einsatz beteiligt. Bei dem Einsatz wurden drei Beamte leicht verletzt. Außerdem wurde ein Streifenwagen beschädigt. Was war passiert?

Im Bereich eines Garagenkomplexes, der der Polizei als Treffpunkt der rechten Szene bekannt ist, stellten Beamte gegen Mitternacht ein größeres Lagerfeuer fest, um das herum sich eine Gruppe Deutscher versammelt hatte.

Polizist mit Bein am Kopf getroffen – Handschellen für 28-Jährigen

Als die Polizei den Ort kontrollierte, versuchte ein Fahrzeug wegzufahren. Die Einsatzkräfte stoppten das Auto und forderten die Insassen auf, sich auszuweisen. Ein 28-jähriger Deutscher verweigerte das mehrfach und begann während der weiteren Kontrollmaßnahmen, aktiv Widerstand zu leisten, so die Polizei. Dabei traf er unter anderem einen Beamten mit dem Bein am Kopf. Ihm wurden daraufhin Handschellen angelegt.

51-Jähriger versucht Festgenommenen zu befreien

Wenige Minuten später kamen etwa ein Dutzend Personen dazu, die sich als Unterstützer des Festgenommen zu erkennen gaben. Die meisten anwesenden Personen werden von der Polizei dem rechten Spektrum zugeordnet. Die gesamte Stimmung war aggressiv aufgeladen, mehrere Personen beleidigten und bedrohten die Beamten teils massiv, schreibt die Polizei in ihrer Meldung.

Die Polizisten forderten Unterstützung durch weitere Kräfte an. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wollte ein 51-jähriger deutscher Beteiligter den 28-jährigen festgenommenen Mann befreien. Auch er verhielt sich so aggressiv, dass er ebenfalls vorläufig festgenommen werden musste.

Beide Männer wurden auf Reviere verbracht und kamen dort ins Gewahrsam. Nach Aussage der Polizei wurde der 28-Jährige wieder auf freiem Fuß gesetzt. Der 51-Jährige war bis Sonntagabend nach Polizeiauskunft weiter in Haft.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen Widerstand und Bedrohung aufgenommen, teilte die Polizei mit.

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Kommentare (6)

Wer in der Dorffestsaison die Augen auf macht, wird dieses Klientel schnell ausfindig machen. Gerade in Löcknitz, Pölzow, Zerrenthin usw...
Gut, daß die Polizei hier nicht wieder abgerückt ist, sondern Verstärkung herbeikam und Verfahren eingeleitet wurden.
Ich hoffe, die Verfahren verlaufen nicht im Sand und das rechte Treiben wird weiterhin beobachtet und mindestens gestört...
Gute Besserung den Beamten...

und das schon desöfteren, haben deutsche Polizisten keine Waffen ( siehe auch Leipzig-Connewitz)?

Erst mal gute Besserung an die verletzten Beamten.

Bei den Mitgliedern der rechten Szene, scheint es sich um die Personen rund um Frank Dreblow zu handeln. Wieso er der rechten Szene zu geordnet wird, ist dabei fraglich.
Hr. Dreblow scheint nämlich eher ein glühender Anhänger des Sozialismus und der DDR zu sein, wie er in ein Interview erzählte.

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Das-Geschaeft-mit-der-Ostalgie-erlebt-in-Berlin-eine-neue-Bluete-und-haelt-alte-Traditionen-am-250182.html

Das Schweinchen Schlau hier jetzt beginnt vollständige Namen zu posten, ist mehr als unanständig. Lieber NK, bitte eingreifen.
Ich glaube hier auch eher den Erkenntnissen der Polizei, als ihren komischen Ansichten.
Voll daneben, Herr Braun

Hobby Ermittler und falsche Hetze braucht hier niemand

Wieso hat der Kapitalismus so viel Hass in einigen seiner vielen Koffer? Wieso distanziert sich der Nordkurier nur thematisch, aber nicht inhaltlich vom faschistischen Flügel der AfD?