ELF MONATE BAUZEIT

Neue Rettungswache für Strasburg geht in Betrieb

Das ging zügig: Elf Monate nach dem ersten Spatenstich ist die neue Rettungswache in Strasburg fertig. Für die DRK-Mitarbeiter verbessern sich die Arbeitsbedingungen deutlich. Und auch für Hilfesuchende soll die neue Wache Vorteile bringen.
Vor dem Wohnheim der GWW in der Schönhausener Straße in Strasburg entstand in den vergangenen elf Monaten die neue
Vor dem Wohnheim der GWW in der Schönhausener Straße in Strasburg entstand in den vergangenen elf Monaten die neue Rettungswache des DRK. Neben Räumen für die Rettungsassistenten und den Notarzt gehören zum Gebäude auch zwei Garagen. Fred Lucius
Wilfried Eich, Geschäftsführer der Bauhof Eich GmbH Brüssow, überreichte DRK-Geschäftsführer J&o
Wilfried Eich, Geschäftsführer der Bauhof Eich GmbH Brüssow, überreichte DRK-Geschäftsführer Jörg Bohnhoff zur Erinnerung an die Einweihung einen goldenen Schlüssel. Fred Lucius
Strasburg.

Der Vergleich hinkt für Steve Nentwich nicht: Bezogen auf Autos ist die alte Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Strasburgs Lindenstraße ein Trabant, die neue in der Schönhausener Straße hingegen ein Mercedes. „Die ist schon toll geworden. Mit den Fahrzeugen und der Wache ist Strasburg nun auf dem neuesten Stand“, sagt der Leiter der DRK-Rettungswachen Pasewalk und Strasburg. Der baulichen Abnahme am Donnerstag folgte am Freitag die Einweihung des Gebäudes nach elf Monaten Bauzeit.

Jetzt steht der Umzug an

Nach einer Übergangszeit von etwa drei Wochen, in der die alte Wache noch genutzt wird, soll der Geschäftsbetrieb im neuen Gebäude Ende Oktober aufgenommen werden, wie DRK-Geschäftsführer Jörg Bohnhoff erklärt.

In der Rettungswache Strasburg arbeiten 16 Rettungsassistenten und ein Notarzt. Sie sind 24 Stunden im Einsatz. Im Schnitt kommen die Rettungskräfte auf 1200 Einsätze im Jahr. Das DRK ist Leistungserbringer für den Rettungsdienst und hat die neue Wache für rund 630 000 Euro errichten lassen.

Kostenplan nur geringfügig überschritten

Eingebunden in das Projekt waren Eich zufolge mehrere regionale Firmen, etwa aus Strasburg, Prenzlau und Pasewalk. „Die Baukosten wurden nur ein bis zwei Prozent überschritten, damit sind wir sehr zufrieden“, so Bohnhoff. „Bei dem alten Gebäude hatten wir schon ein schlechtes Gewissen. Das versprühte noch DDR-Charme“, sagt Monika Buse, Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Uecker-Randow. Die neue Wache sei wichtig für die Arbeit der Rettungsassistenten. Und sie sei wichtig für den Standort Strasburg, dessen Infrastruktur dadurch gestärkt werde. Das sieht auch Strasburgs Bürgermeisterin Heike Hammermeister-Friese (CDU) so. „Die Standortwahl freut uns natürlich. Der Rettungsdienst hat kurze Wege für Strasburg“, sagt sie.

 

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Kommentare (1)

Das die neue Rettungswache in Strasburg gebaut wurde ist sehr gut.
Aber 11 Monate lang daran bauen finde ich nicht ganz so zügig.
Ist ja kein Palast geworden.
Von aussen sieht sie nach einem Schnäppchenpreishaus aus.
Gibt es dort auch eine Solarenergieanlage?
Bitte noch ein paar mehr Bilder auch von innen anbieten.
Hoffentlich müssen die Mitarbeiter nicht so viel Einsätze fahren.