FREIWILLIGE FEUERWEHR

Neues Löschfahrzeug statt DDR-Feuerwehrauto in Strasburg

Immer wieder müssen Feuerwehren in MV mit veralteter Technik ausrücken. In Strasburg wurde deshalb ein neues Fahrzeug angeschafft.
dpa
Anna-Christina Bytom Anna-Christina Bytom
Die FF Strasburg bekam ein neues Fahrzeug.
Die FF Strasburg bekam ein neues Fahrzeug. Christopher Niemann
Immer wieder müssen Feuerwehren in MV mit DDR-Technik ausrücken. (Archivbild)
Immer wieder müssen Feuerwehren in MV mit DDR-Technik ausrücken. (Archivbild) Bodo Marks
Strasburg.

Innenminister Lorenz Caffier hat der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ein neues Feuerwehrauto übergeben. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, der Landkreis Vorpommern-Greifswald sowie die Stadt Strasburg selbst hatten zu je einem Drittel die Anschaffungskosten übernommen, wie eine Sprecherin des Innenministeriums am Samstag mitteilte.

Das alte Löschfahrzeug habe noch aus DDR-Zeiten gestammt. „So wie ein Arzt seine medizinischen Instrumente braucht, kann die Feuerwehr ohne eine gute Ausrüstung nicht helfen”, sagte Caffier bei der offiziellen Übergabe des Feuerwehrautos.

Feuerwehren in MV, die mit DDR-Technik ausrücken müssen, sorgen immer wieder für Schlagzeilen in MV. So musste bei dem verheerenden Waldbrand in Lübtheen die Freiwillige Feuerwehr Alt Jabel mit einem Robur Baujahr 1984, auf dem sogar noch originale Hoheitszeichen aus DDR-Zeiten zu erkennen sind, löschen.

Der Einsatz bei einem Brand in einem Supermarkt in Pasewalk vor gut einem Jahr erinnerte einen Nordkurier-Leser an DDR-Nostalgietreffen. „Müssen erst Leben und immenses Eigentum vernichtet werden, bevor etwas passiert”, fragte er damals.

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