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Neues Spielzeug für die Pasewalker Klinik

Karola Kuhn (rechts), Lea (2. v. r.) und Cindy von der Strasburger Max Akademie übergaben das Spielzeug für die Kinderstation der Asklepios Klinik. Chefärztin Dr. Ruth Radmann (hinten links) und Schwester Ute (Mitte) freuen sich über die Spende.
Karola Kuhn (rechts), Lea (2. v. r.) und Cindy von der Strasburger Max Akademie übergaben das Spielzeug für die Kinderstation der Asklepios Klinik. Chefärztin Dr. Ruth Radmann (hinten links) und Schwester Ute (Mitte) freuen sich über die Spende.
Fred Lucius

Das ist gar nicht schön für Kinder – die Vorweihnachtszeit oder gar das Fest im Krankenhaus zu verbringen. Gut, dass sich die Kleinen im Spielzimmer ablenken können. Dank der Strasburger Max-Akademie gibt es hier nun neues Spielzeug.

Die bunten Autos haben es der kleinen Romy angetan. Erst schnappt sich das Mädchen ein blaues, dann ein rotes Plasteauto. Romy ist wegen einer Lungenentzündung in der Pasewalker Asklepios Klinik, wie Mutter Uta Dollerschell erzählt. Wenn es die Zeit erlaubt, geht die junge Frau aus Prenzlau mit ihrer eineinhalbjährigen Tochter ins Spielzimmer auf der Kinderstation der Klinik. „Bücher findet Romy ganz interessant, aber auch das große Holzhaus“, sagt Uta Dollerschell.

Glassterne für Kinderspielzeug

Dass Jungen und Mädchen auf der Kinderstation jetzt aus noch mehr Spielzeug auswählen können, haben sie der Strasburger Max Akademie zu verdanken. Die Schülerinnen Lea (11), Cindy (13) sowie die beiden Betreuer Karola Kuhn und Gerhard Schwaneberg haben Spielmobile, Baukästen, kleine Autos und Mal-Kästen mitgebracht. All das spendiert die Max-Akademie der Kinderstation.

„Schüler der sechsten Klasse waren bei der Glaserei Koch in Neubrandenburg. Dort haben sie Glassterne angefertigt. Und die wurden dann von Schülern der siebenten Klasse beim Tag der offenen Tür verkauft. Vom Erlös haben wir das Spielzeug gekauft“, berichtet Gerhard Schwaneberg.

Spielzimmer wird viel genutzt

„Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Marlis Willmann, die sich als pädagogische Mitarbeiterin um die Betreuung der Kinder kümmert. Im Spielzimmer, so sagt Marlis Willmann, würden Eltern nicht nur zum Spielen mit ihren Kindern kommen, sondern auch um sich auszutauschen.

Kommentare (1)

Toll, dass den kranken Kindern dieses Spielzeug geschenkt wurde. Vielleicht hilft es ihnen die Krankheit besser auszuhalten. Wir wünschen es ihnen von Herzen. Gruß, Joschka und Marie-Louise