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Nicht mehr einsatzfähig

In Nieden hat sich die Gemeinde nicht nachhaltig um ihre Feuerwehr gekümmert und bekommt jetzt die Quittung: Im Ort fehlen Leute mit der entsprechenden Schulung.

Großbrände, wie im März 2014 in Nieden, fordern Wehren immer heraus. Wenn Personal fehlt, dann wird die Situation erst richtig akut. Die Gemeinde Nieden erlebt derzeit, wie ihre Wehr den Bach herunter geht und sich eine dauerhafte Lösung nicht anbahnt.
R. Marten Großbrände, wie im März 2014 in Nieden, fordern Wehren immer heraus. Wenn Personal fehlt, dann wird die Situation erst richtig akut. Die Gemeinde Nieden erlebt derzeit, wie ihre Wehr den Bach herunter geht und sich eine dauerhafte Lösung nicht anbahnt.

Die Niedener Feuerwehr ist nicht mehr einsatzfähig. Gemeindewehrführer Klaus-Dieter Buse hat aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgegeben. Einen Nachfolger mit den entsprechenden Befähigungsnachweisen gibt es nicht.

Doch das ist nur ein Problem. Ein weiteres: Die jüngeren Leute Leute aus dem Ort sind derzeit nicht bereit, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Die Zahl der Mitglieder sank innerhalb zweier Jahre von zwölf auf jetzt fünf. Aber nicht alle Mitglieder dürfen den W50 bei Alarm fahren.

Überbrückt wird die Situation mit einer Vereinbarung zur gegenseitigen Hilfe zwischen den Gemeinden Rollwitz und Nieden. Derzeit wird allerdings geprüft, ob diese Vereinbarung überhaupt rechtlichen Bestand hat und erneuert werden kann, sagte Frank Marquardt, Bürgermeister von Rollwitz.